Freitag, 6. März 2009

Vier Tage Berlin

Der Auftakt meiner Semesterferien hat mich in die Hauptstadt geführt - eine tolle Stadt! :)

Am Dienstag waren wir mit der NMUN-Delegation im Auswärtigen Amt. Oh Mann - das ist schon eine tolle Institution! Ich war ganz ehrfürchtig ;) Dort zu arbeiten ist für viele von uns ein Traum, und wird es sicherlich auch bleiben... aber für einen Praktikumsplatz werde ich mich auf jeden Fall bewerben! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt.
Anschließend haben wir die Synagoge besucht, auch sehr interessant, mit einer Führung, die uns auch die Kultur und Traditionen Israels und der jüdischen Religion näher brachte.

Mittwoch bis Freitag hieß es dann "politische Bildungsreise" mit Flo - eingeladen vom vogtländischen Bundestagsabgeordneten Rolf Schwanitz. Abgesehen davon, dass 90 % unserer 50 Mitreisenden 65plus waren, hatten wir eine tolle Zeit! :)
Endlich war ich mal im Deutschen Bundestag: 1 Stunde lang konnten wir eine Plenarsitzung verfolgen und danach Herrn Schwanitz mit Fragen löchern. Es soll durchaus Leute geben, die von Politik absolut keine Ahnung haben! ;) (Was man ihnen aber auch nicht unbedingt verübeln kann... der Großteil hat halt viele viele Jahre in der DDR gelebt, und danach keinen Politikunterricht über das deutsche Regierungssystem gehabt, wie wir in Schule und Uni... aber manche Fragen und Kommentare waren trotzdem frustierend! Vor allem für Flo und mich als Politikinteressierte.)


Der Donnerstag begann mit einer ausführlichen Stadtrundfahrt. Diese ging hauptsächlich durch den westlichen Teil Berlins, was ich ganz spannend fand: Wir sind an unzähligen Botschaften und Vertretungen vorbei gekommen - total internationales Flair! :)
Ein Vortrag im Umweltministerium und ein leider zu kurzer Besuch in einer Ausstellung am Gendarmenmarkt waren nicht unbedingt der Höhepunkt, aber der Abend am Ku'damm war dann ein schöner Ausklang - inklusive Hard Rock Café und Starbucks :)
Heute ging's dann noch ins Jüdische Museum - eine ganz tolle Sache! Erst 2001 eröffnet ist es ein sehr modernes, interaktives und dadurch interessantes Museum über die Geschichte der Juden in Deutschland - vom Mittelalter bis heute. Das Beste daran: Der Holocaust stand mal nicht im Mittelpunkt!
Ja, und dann ging es wieder heim... nach 3 Tagen mit leckerem Essen und 4-Sterne-Hotel auf Staatskosten - da konnte man es sich schon mal gutgehen lassen :)

so parkt der smarte Smart-Fahrer in der Großstadt:

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