Heute geht es weniger um Frankreich als um die französische Sprache und mein Umgang damit.
Glücklich und stolz kann ich berichten, dass ich Fortschritte mache! In letzter Zeit hab ich nicht mehr das Gefühl, mich überhaupt nicht ausdrücken zu können. Mein Vokabelwissen reicht einigermaßen aus, um alles irgendwie erklären zu können, wenn auch über Umwege.
Außerdem hab ich in den letzten Tagen einige neue Redewendungen gelernt (z.B. "en fait", was dem englischen "actually" ähnelt - leider weiß ich keine genaue Entsprechung im Deutschen), und außerdem gemerkt, dass es mir mittlerweile viel leichter fällt, mir diese zu merken sowie anzuwenden.
Ein weiteres Beispiel ist die Wendung "(n')arriver (pas) à faire qc" ("Je n'arrive pas à ce croire!" - Ich kann es einfach nicht glauben!) - auch hierfür finde ich keine deutsche Entsprechung, würde es aber mit dem englischen "able to do sth" vergleichen.
(Ich habe mittlerweile auch erkannt, dass es ist unheimlich praktisch ist, mehrere Sprachen zu können - so kann man sich viel mehr Wörter ableiten, und manchmal gibt es eben Entsprechungen auch nicht in allen Sprachen.)
Durch meine Ausflüge und auch Abende mit vielen anderen ERASMUSlern sowie z.T. Franzosen bin ich auch immer mehr im Französisch-sprechenden Umfeld, das fällt mir einerseits nicht mehr schwer und ist andererseits natürlich unheimlich förderlich für die Sprache.
Es war also eine gute Woche, ohne Selbstzweifel was die Sprache angeht (obwohl ich mir selbstverständlich bewusst bin, dass zwischen meinem Französisch und beispielsweise meinem Englisch noch immer Welten liegen, und das auch nach Februar noch so sein wird!), es wird besser! :-)
Sonntag, 29. November 2009
Samstag, 28. November 2009
Baden im November
Heute waren wir baden!
Allerdings nicht im Meer... sondern in einer ca. 40 Grad heißen Quelle, mitten in den Bergen!
Zu zehnt ging es heute mit 2 Autos etwa eine Stunde in die Pyrenäen, von dort ca. eine halbe Stunde zu Fuß durch den Wald... und dann waren wir da, bei einer Naturquelle, eingefasst in Whirpoolformat. Genial! Vor allem die Sicht!

Es war so warm, dass wir die 1,5 Stunden, die wir dort verbracht hatten, nicht durchgängig im Wasser sitzen konnten, sondern ab und zu eine Abkühlung nötig war. Ein tolles Erlebnis!
Außerdem hatte ich diese Woche schon wieder Besuch! :-)
Diesmal kam Birthe für 2 Tage vorbei, bevor sie weiter zu Amelie nach Spanien gefahren ist.
Ich hab ihr Perpignan gezeigt und wir sind zusammen ans Meer gefahren und am Strand entlangspaziert.
Aber trotzdem war ihr Besuch weniger ein Urlaub mit vielen Ausflügen etc., sondern viel mehr ein Besuch bei mir und meinem französischen Leben. Das heißt, dass sie auch viel Alltag miterlebt hat. Beispielsweise unseren typischen Mittwoch-Abend mit Vorglühen bei Luise und anschließend Tio Pépé, gemeinsam kochen bei uns sowie sogar Uni! (Übersetzungskurs und ERASMUS-Sprachkurs) War eine tolle Zeit zusammen! :-)
Ja, und dann kann man der letzten Woche eigentlich auch noch einen passenden Titel geben... der wäre ESSEN. ESSEN. ESSEN.
Denn das ist das, was wir hauptsächlich gemacht haben, unheimlich lecker, unheimlich oft und unheimlich (viel zu) viel ;-)
Am Dienstag Abend waren wir bei unserem Vermieter eingeladen und haben uns von ihm bekochen lassen. War wirklich lecker und auch ein toller geselliger Abend.
Am Donnerstag haben wir (Birthe und ich) zusammen mit Jana, Luise und Leslie gekocht, hatten mal wieder von allem was und waren hinterher wie genudelt. Aber es war so gut! Und es kam uns die Idee, am nächsten Abend einen Tarte-Abend zu machen. Tarte ist so etwas wie ein Kuchen, allerdings mit einem Boden wie Blätterteig. Den kann man süß belegen oder auch herzhaft, dann pizzaähnlich.
Und genau das haben wir am Freitag bei Leslie veranstaltet. Die Tartes mit Lachs, Geflügel, Äpfeln und Zitrone waren einfach nur genial!
Nur erging es uns hinterher mal wieder so ;-) :
Aber egal ;-)
Allerdings nicht im Meer... sondern in einer ca. 40 Grad heißen Quelle, mitten in den Bergen!
Es war so warm, dass wir die 1,5 Stunden, die wir dort verbracht hatten, nicht durchgängig im Wasser sitzen konnten, sondern ab und zu eine Abkühlung nötig war. Ein tolles Erlebnis!
Außerdem hatte ich diese Woche schon wieder Besuch! :-)
Diesmal kam Birthe für 2 Tage vorbei, bevor sie weiter zu Amelie nach Spanien gefahren ist.
Ich hab ihr Perpignan gezeigt und wir sind zusammen ans Meer gefahren und am Strand entlangspaziert.
Ja, und dann kann man der letzten Woche eigentlich auch noch einen passenden Titel geben... der wäre ESSEN. ESSEN. ESSEN.
Denn das ist das, was wir hauptsächlich gemacht haben, unheimlich lecker, unheimlich oft und unheimlich (viel zu) viel ;-)
Am Dienstag Abend waren wir bei unserem Vermieter eingeladen und haben uns von ihm bekochen lassen. War wirklich lecker und auch ein toller geselliger Abend.
Am Donnerstag haben wir (Birthe und ich) zusammen mit Jana, Luise und Leslie gekocht, hatten mal wieder von allem was und waren hinterher wie genudelt. Aber es war so gut! Und es kam uns die Idee, am nächsten Abend einen Tarte-Abend zu machen. Tarte ist so etwas wie ein Kuchen, allerdings mit einem Boden wie Blätterteig. Den kann man süß belegen oder auch herzhaft, dann pizzaähnlich.
Nur erging es uns hinterher mal wieder so ;-) :
Dienstag, 24. November 2009
Organgenzeit
Montag, 23. November 2009
Wochenende
Jetzt ist schon wieder Montag... zwei erlebnisreiche Tage liegen hinter mir. Schön war es wieder, wie immer! :-)
Am Samstag sind wir mit dem Zug in die alte Römerstadt Narbonne gefahren.
Zunächst waren wir zu fünft, später haben wir uns dort noch mit 3 Spaniern getroffen. Wir haben den Tag damit verbracht, durch die Gassen zu schlendern, unzählige Kirchen zu besuchen und einfach das Flair zu genießen. Ganz anders als Perpignan ist die Stadt - ähnlich wie Montpellier - nicht bunt, sondern aus hellem Stein gebaut.
Zu Beginn unseres Rundganges haben wir Les Halles, eine 100 Jahre alte Markthalle besucht. Dort gab es alles, was sich Gaumen und Magen wünschen konnte! :-)






Das Highlight des Tages stellte die "bis in den Himmel reichenden" (Reiseführer) Kathedrale dar. Sie war wirklich beeindruckend! Aufgrund ihrer immensen Größe und der anderen Häuser, die ringsherum stehen, konnte man sie garnicht ganz betrachten!

Wasserspeier


Wir sind dann auf einen Turm des Schlosses, heute Rathaus, gestiegen, und hatten von dort eine schöne Sicht über die Stadt als auch zur Kathedrale.



Am Sonntag ging es dann wieder raus in die Natur, ich war wandern.
Diese wurde wieder vom Unisport organisiert, wir waren eine Gruppe von 12 Mann mit einem Wanderführer.
Wie letzte Woche sind wir das Têt-Tal hinaufgefahren, und sind diesmal aber auf der anderen Seite gewandert. In etwa 2 Stunden haben wir einen 1056 m hohen Berg erklommen. Es ging wieder durch bunten Herbstwald.


Oben haben wir ausgiebig gerastet...
mit Blick auf den Tour de Goa, bei dem wir letzte Woche vorbeigekommen sind, sowie auf den Canigou. Er war sogar nochmal schneefrei, allerdings auch nur auf der Sonnenseite.


Beim Abstieg kamen wir noch an der Festung Liberia sowie dem befestigten Städtchen Villefranche de Conflent vorbei. Das wird einer meiner nächsten Ausflüge werden! :-)
Am Samstag sind wir mit dem Zug in die alte Römerstadt Narbonne gefahren.
Das Highlight des Tages stellte die "bis in den Himmel reichenden" (Reiseführer) Kathedrale dar. Sie war wirklich beeindruckend! Aufgrund ihrer immensen Größe und der anderen Häuser, die ringsherum stehen, konnte man sie garnicht ganz betrachten!
Wir sind dann auf einen Turm des Schlosses, heute Rathaus, gestiegen, und hatten von dort eine schöne Sicht über die Stadt als auch zur Kathedrale.
Am Sonntag ging es dann wieder raus in die Natur, ich war wandern.
Wie letzte Woche sind wir das Têt-Tal hinaufgefahren, und sind diesmal aber auf der anderen Seite gewandert. In etwa 2 Stunden haben wir einen 1056 m hohen Berg erklommen. Es ging wieder durch bunten Herbstwald.
Oben haben wir ausgiebig gerastet...
Beim Abstieg kamen wir noch an der Festung Liberia sowie dem befestigten Städtchen Villefranche de Conflent vorbei. Das wird einer meiner nächsten Ausflüge werden! :-)
Samstag, 21. November 2009
Freitag
Diesen Freitag bin ich mal etwas entspannter angegangen.
Vormittags war ich mit Luise endlich mal wieder am Strand, es war so schön! Wir hatten nochmal eine wirklich milde Woche, und man konnte im T-Shirt daliegen und dem Meeresrauschen zuhören. Oh Mann, das wird mir glaube in Deutschland am meisten fehlen!
Nachmittags sind wir durch die Gassen von Perpignan geschlendert, auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken - oder wenigstens erstmal Ideen. So wirklich erfolgreich waren wir leider nicht, aber war trotzdem schön :-)
Freitag Abend stand dann mein bereits 2. Volleyball-Spiel an! (Mit der Mannschaft der Uni, mit denen ich seit einigen Wochen trainiere.) Letzte Woche konnten wir unerwartet mit einem 3:1-Sieg in die Sainson starten. Diese Woche sahen die Gegener irgendwie viel besser aus... aber auch wir haben viel besser gespielt als die Woche davor. Das Spiel ging mit 3:0 eindeutig an uns, war toll! :-)
Vormittags war ich mit Luise endlich mal wieder am Strand, es war so schön! Wir hatten nochmal eine wirklich milde Woche, und man konnte im T-Shirt daliegen und dem Meeresrauschen zuhören. Oh Mann, das wird mir glaube in Deutschland am meisten fehlen!
Nachmittags sind wir durch die Gassen von Perpignan geschlendert, auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken - oder wenigstens erstmal Ideen. So wirklich erfolgreich waren wir leider nicht, aber war trotzdem schön :-)
Freitag Abend stand dann mein bereits 2. Volleyball-Spiel an! (Mit der Mannschaft der Uni, mit denen ich seit einigen Wochen trainiere.) Letzte Woche konnten wir unerwartet mit einem 3:1-Sieg in die Sainson starten. Diese Woche sahen die Gegener irgendwie viel besser aus... aber auch wir haben viel besser gespielt als die Woche davor. Das Spiel ging mit 3:0 eindeutig an uns, war toll! :-)
Donnerstag, 19. November 2009
Deutschland - Elfenbeinküste
Auch wenn mich Fußball nicht so sonderlich interessiert schau ich mir doch gerne Spiele der Nationalmannschaft an. Toller Zufall, dass wir heute gegen die Elfenbeinküste gespielt haben, und Leslie genau von dort kommt - es musste also zusammen geschaut werden! :-) Doch nicht nur das, denn es wurde auch noch zusammen gekocht!

Es war ein richtig schöner Abend mit etwa 10 Leuten aus ganz Europa (und natürlich Afrika) und Essen von überall dort: superleckere selbstgemachte echt-italienische Gnocchis, ivorische fritierte Bananen mit Tomatensoße sowie ebenfalls fritierte Yamswurzel (kannte ich auch nicht, am besten mal recherchieren), Hähnchen aus der Röhre, Salat, eine herzhafte portugiesische Suppe mit Wurst, roten Bohnen etc. sowie als Nachtisch leckeren deutschen Apfelkuchen.
Dazu natürlich französischen Wein und Cidre sowie deutsches Bier.
(das war das schwarz-rot-goldenste, was ich hier auftreiben konnte... hab dummerweise nichts mit hergenommen)
Neben dem Deutschland-Spiel gab es heute auch noch eines, ein eigentlich viel wichtigeres, und zwar Frankreich gegen Irland, bei dem es um die Qualifikation für die WM 2010 ging. Tja, und da haben wir halt einfach parallel geguckt :-)

Das Freundschaftsspiel ging fairerweise unentschieden aus, sodass wir uns in Frieden von Leslie verabschieden konnten ;-)
Und die französische Mannschaft hat es mit Ach und Krach (genauer gesagt, einem Tor durch Handspiel - das ist doch Fußball, Jungs!) nach Südafrika geschafft - und schon die Kommentare und der Jubel der anwesenden Franzosen war es wert, das Spiel zu sehen! :-)
Es war ein richtig schöner Abend mit etwa 10 Leuten aus ganz Europa (und natürlich Afrika) und Essen von überall dort: superleckere selbstgemachte echt-italienische Gnocchis, ivorische fritierte Bananen mit Tomatensoße sowie ebenfalls fritierte Yamswurzel (kannte ich auch nicht, am besten mal recherchieren), Hähnchen aus der Röhre, Salat, eine herzhafte portugiesische Suppe mit Wurst, roten Bohnen etc. sowie als Nachtisch leckeren deutschen Apfelkuchen.
Neben dem Deutschland-Spiel gab es heute auch noch eines, ein eigentlich viel wichtigeres, und zwar Frankreich gegen Irland, bei dem es um die Qualifikation für die WM 2010 ging. Tja, und da haben wir halt einfach parallel geguckt :-)
Das Freundschaftsspiel ging fairerweise unentschieden aus, sodass wir uns in Frieden von Leslie verabschieden konnten ;-)
Und die französische Mannschaft hat es mit Ach und Krach (genauer gesagt, einem Tor durch Handspiel - das ist doch Fußball, Jungs!) nach Südafrika geschafft - und schon die Kommentare und der Jubel der anwesenden Franzosen war es wert, das Spiel zu sehen! :-)
Mittwoch, 18. November 2009
Feierei
Neben Uni und Ausflügen wird hier natürlich auch ab und zu gefeiert!
Jeden Mittwoch Abend geht es ins Tio Pépé, eine Bar wo auch getanzt wird, und mittwochs immer ganz viele ERASMUSler anzutreffen sind. Dem voraus geht meist ein gemütliches Vorglühen bei Luise, die nur 100 m davon entfernt wohnt.
Am Samstag stand mal wieder eine große Party an. Benno und Leslie, bei denen wir schon mal unsere erste große Party hier gefeiert hatten, haben wieder eingeladen.
Eduardo (Spanien), Jirka (Tschechien), Leslie (Franzose, aber ursprünglich von der Elfenbeinküste) und Lukasz (Polen) - so viele Jungs auf einen Haufen ist hier schon eher ungewöhnlich, weil ein Großteil der Austauschstudenten Mädels sind.
Es war ein toller, langer Abend mit vielen Leuten und viel Spaß - und mittlerweile kennt man so viele Leute, das ist schon klasse! :-)
Gestern war Jirkas Geburtstag. Gleichzeitig ein Feiertag in der Tschechischen Republik, in Erinnerung an die Samtene Revolution 1989 (ihr "9. November" sozusagen).
Dies waren 2 Gründe, am Montag Abend in den 17. November reinzufeiern.
Nachdem wir 22:15 vom Hausmeister aus der Wohnheimküche rausgeschmissen wurden, haben wir draußen weitergefeiert, in kleiner Runde. War toll! :-)
Jeden Mittwoch Abend geht es ins Tio Pépé, eine Bar wo auch getanzt wird, und mittwochs immer ganz viele ERASMUSler anzutreffen sind. Dem voraus geht meist ein gemütliches Vorglühen bei Luise, die nur 100 m davon entfernt wohnt.
Am Samstag stand mal wieder eine große Party an. Benno und Leslie, bei denen wir schon mal unsere erste große Party hier gefeiert hatten, haben wieder eingeladen.
Es war ein toller, langer Abend mit vielen Leuten und viel Spaß - und mittlerweile kennt man so viele Leute, das ist schon klasse! :-)
Gestern war Jirkas Geburtstag. Gleichzeitig ein Feiertag in der Tschechischen Republik, in Erinnerung an die Samtene Revolution 1989 (ihr "9. November" sozusagen).
Dies waren 2 Gründe, am Montag Abend in den 17. November reinzufeiern.
Nachdem wir 22:15 vom Hausmeister aus der Wohnheimküche rausgeschmissen wurden, haben wir draußen weitergefeiert, in kleiner Runde. War toll! :-)
Sonntag, 15. November 2009
Radfahren - Wandern - Wandern - Radfahren
Nach meiner Woche Mutti-Urlaub bin ich diese Woche natürlich wieder fleißig in die Uni gegangen. Dabei handelte es sich allerdings um eine Woche "Uni-light": Am Dienstag und Donnerstag fiel bei mir je eine Veranstaltung aus, und am Mittwoch (11.11.) war in Frankreich Feiertag, wo dem Ende des 1. Weltkrieges gedacht wurde. Dies scheint ein wichtiger Feiertag für die Franzosen zu sein, und Merkel nahm als 1. deutsche Regierungschefin die Einladung an, in den Feierlichkeiten in Paris teilzunehmen. (Video)
Ein freier Tag war für uns natürlich ein Grund, was zu unternehmen. Mit dem Fahrrad ging es in Richtung Nordosten an den Strandort Le Barcarès, zwischen dem Meer und einem großen Binnensee ("Etang") gelegen. Das Wetter hat ganz gut mitgespielt, und so hatten wir einen aktiven Tag an der frischen Luft.
Mittagsrast am Meer:
Später am Etang, im Hintergrund der mal wieder wolkenverhangende Canigou:


französisches Erlebnis: alten Leuten beim Boule-spielen zuschauen
Mittagsrast am Meer:
An unserem freien Freitag hab ich mich mit Luise auf den Weg nach Le Perthus, an die spanische Grenze, gemacht. Wir wollten eine Runde wandern und anschließend mal die billigen Märkte erkunden.

Unser erstes Ziel war das Fort Bellegarde.
Um diese Jahreszeit schon geschlossen und außerdem viel zu teuer haben wir lieber diese kleine Ansammlung von Gebäuden daneben (wo vielleicht die Bediensteten gewohnt haben?) erkundet - und das sehr ausgiebig! :-)
In uns beiden wurde unser kindlicher Abenteuer- und Erkundungsdrang wiedererweckt und so haben wir einige Zeit auf alten Dächern, in zerfallenen Häusern und dunklen Kellern verbracht.





Anschließend wandelten wir noch auf den Spuren der Römer, die vor langer langer Zeit den Pass über die Pyrenäen als Handelsstraße genutzt haben.
Die Via Domitia ist Zeuge davon; sie verlief unter anderem auch durch Perpignan und ist Namensgeber meiner Universität hier.
Durch den Korkeichenwald ging es dann auch schon bald wieder zurück in den Ort.

War keine unglaublich lange Wanderung, aber wir hatten trotzdem einen tollen Tag und viel Spaß!

Am Samstag stand ein weiterer wunderschöner Ausflug an! Wir waren wieder wandern, diesmal in der Nähe des Canigou bei Vernet-les-Bains.
Der Tag war einfach nur perfekt! Wir waren eine super Gruppe: 3 Deutsche, 2 Tschechen, 1 Spanier. Daher haben wir auch den ganzen Tag nur Französisch geredet. Unsere Tour (zwar nur 4,5 Stunden, aber wegen der Buszeiten und dem zeitigen Sonnenuntergang nicht anders möglich) war richtig toll! Es ging zu einem alten Turm (Tour de Goa), den ich letzte Woche beim Wandern mit Mutti schon gesehen hatte, und dort gern mal hinkommen wollte. Und das Wetter war ein Traum!! Am Donnerstag war es schon recht mild, aber am Freitag wieder kühler. Dafür war der Samstag genial - Sonne und für die Jahreszeit wirklich warme Luft!
Ich hab viel zu viele Klamotten für umsonst mit mir rumgetragen (Windjacke, 2 Pullover, Handschuhe, Stirnband etc.), aber wenn ich dafür im T-Shirt wandern kann mach ich das gerne! :-)


Vernet-les-Bains von oben
Der Weg war nicht zu schwer, aber ab und zu musste man schon etwas kraxeln, richtig toll!


Anschließend sind wir auf einer Art Bergrücken zum 1288 m hohel Tour de Goa gelaufen.

Dort musste erstmal ausgiebig gerastet und alles genossen werden.
Leider können die Bilder - wie immer - nicht die großartige Realität wiedergeben.


Von dort ging es dann wieder bergab und im Tal nach Vernet zurück.
Und während der Busfahrt nach Perpignan waren wir dann etwas fertig nach diesem tollen Tag :-)

Auch am Sonntag Nachmittag hieß es noch einmal aktiv werden. Eine weitere Radtour führte uns zu der reichlich 20 km entfernten Forteresse Salses, durch kleine Dörfer und vom Herbst gefärbte Weinfelder.

Die Festung, wenn auch diesmal nicht auf einem Berg, ist ein weiteres Musterexemplar im Bezug auf Feindabwehr, Verteidigung etc. In einer interessanten Führung (für unter-25-jährige wieder kostenlos) wurden uns die verschiedenen Teile und Aspekte der Forteresse gezeigt und erklärt. Luise konnte erfreut feststellen, dass sie die Führerin viel besser verstanden hat als for 2 Monaten, als sie schonmal dort war - solche Erfolgserlebnisse braucht man! :-)
Für unsere Rückfahrt haben wir den Turbo-Gang eingelegt und sind die ganze Strecke in einer Stunde zurückgerast - und dann nach dem gemeinsamen Abendessen fertig aber zufrieden ins Bett gefallen.
Unser erstes Ziel war das Fort Bellegarde.

Anschließend wandelten wir noch auf den Spuren der Römer, die vor langer langer Zeit den Pass über die Pyrenäen als Handelsstraße genutzt haben.
War keine unglaublich lange Wanderung, aber wir hatten trotzdem einen tollen Tag und viel Spaß!
Am Samstag stand ein weiterer wunderschöner Ausflug an! Wir waren wieder wandern, diesmal in der Nähe des Canigou bei Vernet-les-Bains.
Von Vernet aus sind wir etwa 1,5 Stunden auf den Pic de la Pena (1062 m) aufgestiegen. Unterwegs ging es durch bunt gefärbten Eichenwald, mit tollen Ausblicken.
Der Weg war nicht zu schwer, aber ab und zu musste man schon etwas kraxeln, richtig toll!
Anschließend sind wir auf einer Art Bergrücken zum 1288 m hohel Tour de Goa gelaufen.
Von dort ging es dann wieder bergab und im Tal nach Vernet zurück.

Auch am Sonntag Nachmittag hieß es noch einmal aktiv werden. Eine weitere Radtour führte uns zu der reichlich 20 km entfernten Forteresse Salses, durch kleine Dörfer und vom Herbst gefärbte Weinfelder.
Die Festung, wenn auch diesmal nicht auf einem Berg, ist ein weiteres Musterexemplar im Bezug auf Feindabwehr, Verteidigung etc. In einer interessanten Führung (für unter-25-jährige wieder kostenlos) wurden uns die verschiedenen Teile und Aspekte der Forteresse gezeigt und erklärt. Luise konnte erfreut feststellen, dass sie die Führerin viel besser verstanden hat als for 2 Monaten, als sie schonmal dort war - solche Erfolgserlebnisse braucht man! :-)
Für unsere Rückfahrt haben wir den Turbo-Gang eingelegt und sind die ganze Strecke in einer Stunde zurückgerast - und dann nach dem gemeinsamen Abendessen fertig aber zufrieden ins Bett gefallen.
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