Mittagsrast am Meer:
An unserem freien Freitag hab ich mich mit Luise auf den Weg nach Le Perthus, an die spanische Grenze, gemacht. Wir wollten eine Runde wandern und anschließend mal die billigen Märkte erkunden.

Unser erstes Ziel war das Fort Bellegarde.
Um diese Jahreszeit schon geschlossen und außerdem viel zu teuer haben wir lieber diese kleine Ansammlung von Gebäuden daneben (wo vielleicht die Bediensteten gewohnt haben?) erkundet - und das sehr ausgiebig! :-)
In uns beiden wurde unser kindlicher Abenteuer- und Erkundungsdrang wiedererweckt und so haben wir einige Zeit auf alten Dächern, in zerfallenen Häusern und dunklen Kellern verbracht.





Anschließend wandelten wir noch auf den Spuren der Römer, die vor langer langer Zeit den Pass über die Pyrenäen als Handelsstraße genutzt haben.
Die Via Domitia ist Zeuge davon; sie verlief unter anderem auch durch Perpignan und ist Namensgeber meiner Universität hier.
Durch den Korkeichenwald ging es dann auch schon bald wieder zurück in den Ort.

War keine unglaublich lange Wanderung, aber wir hatten trotzdem einen tollen Tag und viel Spaß!

Am Samstag stand ein weiterer wunderschöner Ausflug an! Wir waren wieder wandern, diesmal in der Nähe des Canigou bei Vernet-les-Bains.
Der Tag war einfach nur perfekt! Wir waren eine super Gruppe: 3 Deutsche, 2 Tschechen, 1 Spanier. Daher haben wir auch den ganzen Tag nur Französisch geredet. Unsere Tour (zwar nur 4,5 Stunden, aber wegen der Buszeiten und dem zeitigen Sonnenuntergang nicht anders möglich) war richtig toll! Es ging zu einem alten Turm (Tour de Goa), den ich letzte Woche beim Wandern mit Mutti schon gesehen hatte, und dort gern mal hinkommen wollte. Und das Wetter war ein Traum!! Am Donnerstag war es schon recht mild, aber am Freitag wieder kühler. Dafür war der Samstag genial - Sonne und für die Jahreszeit wirklich warme Luft!
Ich hab viel zu viele Klamotten für umsonst mit mir rumgetragen (Windjacke, 2 Pullover, Handschuhe, Stirnband etc.), aber wenn ich dafür im T-Shirt wandern kann mach ich das gerne! :-)


Vernet-les-Bains von oben
Der Weg war nicht zu schwer, aber ab und zu musste man schon etwas kraxeln, richtig toll!


Anschließend sind wir auf einer Art Bergrücken zum 1288 m hohel Tour de Goa gelaufen.

Dort musste erstmal ausgiebig gerastet und alles genossen werden.
Leider können die Bilder - wie immer - nicht die großartige Realität wiedergeben.


Von dort ging es dann wieder bergab und im Tal nach Vernet zurück.
Und während der Busfahrt nach Perpignan waren wir dann etwas fertig nach diesem tollen Tag :-)

Auch am Sonntag Nachmittag hieß es noch einmal aktiv werden. Eine weitere Radtour führte uns zu der reichlich 20 km entfernten Forteresse Salses, durch kleine Dörfer und vom Herbst gefärbte Weinfelder.

Die Festung, wenn auch diesmal nicht auf einem Berg, ist ein weiteres Musterexemplar im Bezug auf Feindabwehr, Verteidigung etc. In einer interessanten Führung (für unter-25-jährige wieder kostenlos) wurden uns die verschiedenen Teile und Aspekte der Forteresse gezeigt und erklärt. Luise konnte erfreut feststellen, dass sie die Führerin viel besser verstanden hat als for 2 Monaten, als sie schonmal dort war - solche Erfolgserlebnisse braucht man! :-)
Für unsere Rückfahrt haben wir den Turbo-Gang eingelegt und sind die ganze Strecke in einer Stunde zurückgerast - und dann nach dem gemeinsamen Abendessen fertig aber zufrieden ins Bett gefallen.
Unser erstes Ziel war das Fort Bellegarde.

Anschließend wandelten wir noch auf den Spuren der Römer, die vor langer langer Zeit den Pass über die Pyrenäen als Handelsstraße genutzt haben.
War keine unglaublich lange Wanderung, aber wir hatten trotzdem einen tollen Tag und viel Spaß!
Am Samstag stand ein weiterer wunderschöner Ausflug an! Wir waren wieder wandern, diesmal in der Nähe des Canigou bei Vernet-les-Bains.
Von Vernet aus sind wir etwa 1,5 Stunden auf den Pic de la Pena (1062 m) aufgestiegen. Unterwegs ging es durch bunt gefärbten Eichenwald, mit tollen Ausblicken.
Der Weg war nicht zu schwer, aber ab und zu musste man schon etwas kraxeln, richtig toll!
Anschließend sind wir auf einer Art Bergrücken zum 1288 m hohel Tour de Goa gelaufen.
Von dort ging es dann wieder bergab und im Tal nach Vernet zurück.

Auch am Sonntag Nachmittag hieß es noch einmal aktiv werden. Eine weitere Radtour führte uns zu der reichlich 20 km entfernten Forteresse Salses, durch kleine Dörfer und vom Herbst gefärbte Weinfelder.
Die Festung, wenn auch diesmal nicht auf einem Berg, ist ein weiteres Musterexemplar im Bezug auf Feindabwehr, Verteidigung etc. In einer interessanten Führung (für unter-25-jährige wieder kostenlos) wurden uns die verschiedenen Teile und Aspekte der Forteresse gezeigt und erklärt. Luise konnte erfreut feststellen, dass sie die Führerin viel besser verstanden hat als for 2 Monaten, als sie schonmal dort war - solche Erfolgserlebnisse braucht man! :-)
Für unsere Rückfahrt haben wir den Turbo-Gang eingelegt und sind die ganze Strecke in einer Stunde zurückgerast - und dann nach dem gemeinsamen Abendessen fertig aber zufrieden ins Bett gefallen.
2 Kommentare:
WOW.....ich find das total klasse wie aktiv du bist!
Mit diesen Bildern und Berichten lässt du einem ja quasi gar keine andere Wahl als die Region auch einmal selbst zu bereisen ;)
Schön dass dir trotz Uni so viel Zeit bleibt, das alles zu sehen. Uns wurde bei so einer ERASMUS Veranstaltung erzählt, dass man alle Prüfungen bestehen muss, sonst muss man die Fördergelder zurückzahlen. Stimmt das wirklich? Ist das bei dir auch so? ....das ist doch ein ziemlicher Druck.
Nutz die Zeit auf jeden Fall weiterhin so ausgiebig! Ich freu mich immer von Neuigkeiten aus Frankreich zu lesen.
Ganz liebe Grüße aus Sachsen in den warmen Süden :)
salut alex! :)
da kann ich dir nur zustimmen, die region ist wirklich eine reise wert - das gute ist ja, dass sie so vielfältig ist und einem deshalb nie langweilig werden kann!
es stimmt, dass man seine kurse bestehen muss, um die erasmus-förderung zu bekommen. aber das ist ja irgendwie auch verständlich. aber das ist nicht weiter schlimm! man muss zwischen 20 und 30 credits erreichen. mit 2 geokursen (jew. 4), einem geschichtskurs (6), 2 frz-kurse für erasmus (jew. 4) und einem übersetzungskurs (1,5)komm ich auf 25 und das reicht. und damit belege ich etwa halb so viele kurse wie sonst in chemnitz immer :) außerdem hab ich schon von einigen leuten, darunter auch die profs selber, gehört, dass man als erasmus-student die prüfungen bestehen wird :D
liebe grüße ins schöne dresden!
Kommentar veröffentlichen