Die letzten Tage war in Chemnitz richtiges Sommerwetter - so macht Leben Spaß! :-)
Aber auch schon das Frühlingswetter der letzten Wochen war schön, die ganzen Blumen und Bäume blühen, alles wird wieder grün.... man kann die Jacke daheim lassen und abends duftet es überall nach Gegrilltem.... auch wir haben schon angegrillt für dieses Jahr!
Rennen und Inliner-Fahren macht bei solchen Wetter auch richtig Spaß.
Freitag, 30. April 2010
ERASMUS-Revival in Tschechien!!
Letztes Wochenende war ein ganz besonderes:
Am Freitag setzten Luise und ich uns ins Auto, fuhren etwa 2 Stunden gen Süden, und schon waren wir bei Jana, die etwas nördlich von Pilsen wohnt - riesen Wiedersehensfreude!!! :-)
Wir verbrachten 2,5 wunderschöne Tage mit erzählen, essen (Janas Mutti kümmerte sich rührend darum, dass wir auch ja nicht vom Fleisch fielen ;-)), erzählen, essen, erzählen, Pilsen besuchen, erzählen, shoppen, erzählen, im Garten in der Sonne liegen und erzählen, erzählen, erzählen.... es war einfach so toll, nach 3 Monaten wieder zusammen zu sein!!!
Sehr lustig war dabei unser Sprachenmix aus Englisch (meistens), Französisch (auch sehr viel, ging noch erstaunlich gut!) und Frenglisch (das ging immer und am allerbesten :-)).
Wir haben uns stundenlang Bilder von Perpignan angeschaut, in alten Zeiten geschwelgt und wieder einmal festgestellt, was für eine wunderbare Zeit wir in Frankreich hatten! Und wie toll es ist, sich auch hinterher wieder zu treffen. Außerdem konnten wir so einen Einblick in Janas Leben bekommen. Und im Juni oder Juli kommt sie nach Chemnitz zu Revival No. 2!! *freu*
Am Freitag setzten Luise und ich uns ins Auto, fuhren etwa 2 Stunden gen Süden, und schon waren wir bei Jana, die etwas nördlich von Pilsen wohnt - riesen Wiedersehensfreude!!! :-)
Sehr lustig war dabei unser Sprachenmix aus Englisch (meistens), Französisch (auch sehr viel, ging noch erstaunlich gut!) und Frenglisch (das ging immer und am allerbesten :-)).
Wir haben uns stundenlang Bilder von Perpignan angeschaut, in alten Zeiten geschwelgt und wieder einmal festgestellt, was für eine wunderbare Zeit wir in Frankreich hatten! Und wie toll es ist, sich auch hinterher wieder zu treffen. Außerdem konnten wir so einen Einblick in Janas Leben bekommen. Und im Juni oder Juli kommt sie nach Chemnitz zu Revival No. 2!! *freu*
Donnerstag, 8. April 2010
Leben in Chemnitz
Jetzt will ich mich nur auch mal wieder melden.
Ich hab mich wieder recht gut in Chemnitz eingelebt. Auch wenn wegen der Semesterferien noch nicht wieder alle Leute hier waren, haben wir in den letzten 2 Wochen trotzdem fast jeden Abend was mit Freunden unternommen, das war echt schön.
Und tagsüber versuche ich, meine Hausarbeiten voranzubringen.
Diese Woche war Einschreibemarathon angesagt, wo ich glücklicherweise in alle Veranstaltungen, die ich belegen möchte, reingekommen bin.
Heute standen auch noch die Sportkurse an, und da hab ich dieses Semester was ganz spannendes vor: Bouldern. Das ist im Prinzip wie klettern in einer Kletterhalle, allerdings nicht so hoch und ohne Seil. Seit März gibt es so eine Halle in Chemnitz, darüber haben wir alle gestaunt!
Wir haben das letztens mal ausprobiert und für gut befunden, und werden jetzt also regelmäßig klettern und v.a. dazu angeleitet, was sicher nicht schlecht ist. Ich freu mich drauf!
Ich hab mich wieder recht gut in Chemnitz eingelebt. Auch wenn wegen der Semesterferien noch nicht wieder alle Leute hier waren, haben wir in den letzten 2 Wochen trotzdem fast jeden Abend was mit Freunden unternommen, das war echt schön.
Und tagsüber versuche ich, meine Hausarbeiten voranzubringen.
Diese Woche war Einschreibemarathon angesagt, wo ich glücklicherweise in alle Veranstaltungen, die ich belegen möchte, reingekommen bin.
Heute standen auch noch die Sportkurse an, und da hab ich dieses Semester was ganz spannendes vor: Bouldern. Das ist im Prinzip wie klettern in einer Kletterhalle, allerdings nicht so hoch und ohne Seil. Seit März gibt es so eine Halle in Chemnitz, darüber haben wir alle gestaunt!
Wir haben das letztens mal ausprobiert und für gut befunden, und werden jetzt also regelmäßig klettern und v.a. dazu angeleitet, was sicher nicht schlecht ist. Ich freu mich drauf!
Sonntag, 14. März 2010
Biathlon - do it yourself!
Wow, ein tolles Erlebnis liegt hinter mir - Biathlon!
Aber nicht nur zuschauen, sondern selber aktiv sein!
Heute habe ich den Gutschein eingelöst, den ich von Sascha zum Geburtstag bekommen hatte.
Im Bayerischen Wald im Ski- und Biathlonstadion am Großen Arbersee konnte ich bei einem Biathlon-Workshop in meine liebste Wintersportart hineinschnuppern.
Zunächst stand das Skifahren auf dem Programm - das erste mal, dass ich wirklich lerne, zu skaten. Ein Langlauftrainer wieß uns ein, erklärte verschiedene Techniken und ließ und fleißig üben.
Zunächst ging es um Balance- und Gleitübungen ohne Stöcke - garnicht so einfach!
Anschließend sind wir dann auf die Strecke gegangen, um die verschiedenen Techniken (auf geraden Stecken, bergauf etc) zu testen. Es war sehr interessant und ich hab in der kurzen Zeit viel gelernt und mich schnell verbessern können. Und ich hab eins gelernt: es ist unheimlich anstrengend! Vor allem am Berg hat man das Gefühl, überhaupt nicht vom Fleck zu kommen. Und im Fernsehen sieht es alles so leicht aus! Ich hab heute auf jeden Fall riesen Respekt vor den Profis bekommen.
Danach stand der Höhepunkt an: das Schießen!
Zunächst in der liegenden Position. Wir schossen mit den normalen Biathlon-Gewehren auf die 50 m entfernten Scheiben. Jedoch lag das Gewehr auf einer Vorrichtung auf, und statt der Liegendschießziele von 4,5 cm Durchmesser hatten wir die Scheiben vom Stehendschießen (11,5 cm).
Als nächstes dann der Stehendanschlag... da konnte man das Gewehr natürlich nirgendwo auflegen.
Und da war ich nicht wirklich erfolgreich - es war so schwer, einigermaßen ruhig zu halten, um die kleinen schwarzen Punkte zu treffen! Riesenrespekt vor den Biathleten, die das mit hohem Puls nach vielen Kilometern Skifahren meistern!
Nachdem wir nun alles einzeln geübt hatten, wurde es ernst: eine Runde fahren, schießen, wieder fahren, wieder schießen... ich kann nur wiederholen, dass es ein unheimlich anstrengender Sport ist, aber es hat sehr viel Spaß gemacht, es mal auszuprobieren und dabei an seine Grenzen zu gehen!
Beim Liegendschießen war ich diesmal sogar richtig erfolgreich und musste nicht in die Strafrunde!


Zum Schluss hab ich es auch mal versucht, das Gewehr im Liegen selbst zu halten und nicht aufzulegen. Etwas leichter als im Stehen, aber trotzdem wackelte plötzlich alles ganz schön sehr - nur noch ein Treffer.
Nach 3 Stunden war meine Zeit als Biathletin wieder zu Ende, und viel länger hätten meine Arme und Beine wahrscheinlich auch nicht gekonnt.
Aber es war ein wundervoller Tag mit unvergesslichen Erlebnissen!
Vielen Dank! :-*
Aber nicht nur zuschauen, sondern selber aktiv sein!
Heute habe ich den Gutschein eingelöst, den ich von Sascha zum Geburtstag bekommen hatte.
Zunächst stand das Skifahren auf dem Programm - das erste mal, dass ich wirklich lerne, zu skaten. Ein Langlauftrainer wieß uns ein, erklärte verschiedene Techniken und ließ und fleißig üben.
Danach stand der Höhepunkt an: das Schießen!
Zunächst in der liegenden Position. Wir schossen mit den normalen Biathlon-Gewehren auf die 50 m entfernten Scheiben. Jedoch lag das Gewehr auf einer Vorrichtung auf, und statt der Liegendschießziele von 4,5 cm Durchmesser hatten wir die Scheiben vom Stehendschießen (11,5 cm).
Als nächstes dann der Stehendanschlag... da konnte man das Gewehr natürlich nirgendwo auflegen.
Nachdem wir nun alles einzeln geübt hatten, wurde es ernst: eine Runde fahren, schießen, wieder fahren, wieder schießen... ich kann nur wiederholen, dass es ein unheimlich anstrengender Sport ist, aber es hat sehr viel Spaß gemacht, es mal auszuprobieren und dabei an seine Grenzen zu gehen!
Beim Liegendschießen war ich diesmal sogar richtig erfolgreich und musste nicht in die Strafrunde!
Zum Schluss hab ich es auch mal versucht, das Gewehr im Liegen selbst zu halten und nicht aufzulegen. Etwas leichter als im Stehen, aber trotzdem wackelte plötzlich alles ganz schön sehr - nur noch ein Treffer.
Nach 3 Stunden war meine Zeit als Biathletin wieder zu Ende, und viel länger hätten meine Arme und Beine wahrscheinlich auch nicht gekonnt.
Aber es war ein wundervoller Tag mit unvergesslichen Erlebnissen!
Vielen Dank! :-*
Freitag, 12. März 2010
Anika goes EU: Exkursion nach Luxemburg und Straßburg
Dank fast leerer und schneefreier Straßen kamen wir bereits nach 8 Stunden in Trier an. Unterwegs fuhren wir durchweg durch schneebedeckte Landschaften. Durch den Schnee und die Sonne sah Deutschland heut um einiges schöner und weniger trostlos aus, als ich das am Dienstag früh auf meiner Heimreise empfunden hatte!
Nachdem wir unsere Unterkunft bezogen hatten, hieß es, Trier ein wenig zu erkunden. Ich war zwar vor langer Zeit schon mal hier gewesen, aber außer an die Porta Nigra konnte ich mich an nichts erinnern.
Entlang der Mosel im Sonnenschein (aber leider eisiger Kälte) konnte man schön den Nachmittag verbringen. Und die alten Römerbauten (v.a. die Porta Nigra) hatten mich dann (doch) an Nîmes erinnert, das ja ebenfalls von den Römern geprägt wurde.
Am Montag ging es mit dem Bus nach Luxemburg. Hier befindet sich auf dem Kirchberg ein recht neuer und moderner Stadtteil, der fast ausschließlich aus EU-Institutionen besteht - wow! :-)
Als erstes stand ein Besuch beim Rechnungshof
(Arbeitssprache: Englisch und Französisch)
Anschließend fuhren wir in die Stadt, um zum Amt
(Arbeitssprache: Französisch und Englisch)
Abgerundet wurde dieser erste Tag vom Besuch
der Europäischen Investitionsbank, wo uns ein Slowake in deutsch und englisch einen Vortrag gehalten hat. Am faszinierendsten für mich war die tolle Architektur des erst vor ein paar Jahren fertiggestellten Gebäudes.



(Arbeitssprache: Französisch und Englisch)
Im Anschluss hatten wir noch Zeit, die Altstadt von Luxemburg zu besichtigen. Durch die tiefen Täler, die die Stadt durchziehen, bekommt sie einen ganz besonderen Charme, wirklich schön!
Auch am Dienstag ging es nochmal auf den Kirchberg.
Den Vormittag verbrachten wir im EuGH, dem Gerichtshof der Europäischen Union, wie er seit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon am 1. Dezember 2009 heißt.
(Arbeitssprache: Französisch)
Im Anschluss daran ging es ins Übersetzungszentrum.
(Arbeitssprache: Englisch)
Noch am Dienstag Abend sind wir dann mit dem Bus weiter nach Straßburg gefahren.
Am Mittwoch Vormittag statteten wir dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte (kein Organ der EU, sondern des Europarates) einen Besuch ab.
(Arbeitssprache: Englisch)
Danach ging es nebenan ins Europäische Parlament.
(Arbeitssprache in den Ausschüssen und Delegationen: Englisch)
Am Abend hatten wir Gelegenheit, die Altstadt von Straßburg zu besichtigen. Sie ist wunderschön, und die Zeit war viel zu kurz, aber hier werd ich auf jeden Fall nochmal wiederkommen!
Den Abschluss bildete am Donnerstag Morgen der Besuch beim Europäischen Bürgerbeauftragten, an den sich jeder Unionsbürger mit Problemen bei der Verwaltung der Institutionen etc. wenden kann.
(Arbeitssprache: Englisch)
Anschließend machten wir uns wieder auf die Heimfahrt.
Für mich war es sehr interessant, durch die Besuche einen besseren Einblick in die Arbeitsweise der Organe und Institutionen zu bekommen, und auch mal Fragen stellen zu können, die einem keine Bücher oder der Prof beantworten kann.
Nachbemerkung:
Ich habe einen Schwerpunkt auf die Sprache gelegt. Irgendwie war es das, was mich bei der Exkursion mit am meisten fasziniert hat... Leute zu treffen, die fließend so viele Sprachen sprechen können!
Außerdem war ich fast ein bisschen erschrocken, welch großen Stellenwert das Französisch als zweit- oder gar wichtigste Arbeitssprache hat. (In den Organen herrscht zwar Mehrsprachigkeit mit allen aktuell 23 Amtssprachen der EU, aber die Arbeitssprachen sind zur internen Verständigung und leichterer Zusammenarbeit wichtig.)
Das hat mich jedoch nur bestätigt in meiner Entscheidung, mein Französisch zu verbessern. Der ERASMUS-Aufenthalt in Perpignan war dabei jedoch nur der Anfang, ich muss unbedingt nochmal nach Frankreich, um meine Sprachkenntnisse zu verbessern und vielleicht irgendwann zu perfektionieren.
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