Sonntag, 14. März 2010

Biathlon - do it yourself!

Wow, ein tolles Erlebnis liegt hinter mir - Biathlon!
Aber nicht nur zuschauen, sondern selber aktiv sein!
Heute habe ich den Gutschein eingelöst, den ich von Sascha zum Geburtstag bekommen hatte.
Im Bayerischen Wald im Ski- und Biathlonstadion am Großen Arbersee konnte ich bei einem Biathlon-Workshop in meine liebste Wintersportart hineinschnuppern.

Zunächst stand das Skifahren auf dem Programm - das erste mal, dass ich wirklich lerne, zu skaten. Ein Langlauftrainer wieß uns ein, erklärte verschiedene Techniken und ließ und fleißig üben.
Zunächst ging es um Balance- und Gleitübungen ohne Stöcke - garnicht so einfach!
Anschließend sind wir dann auf die Strecke gegangen, um die verschiedenen Techniken (auf geraden Stecken, bergauf etc) zu testen. Es war sehr interessant und ich hab in der kurzen Zeit viel gelernt und mich schnell verbessern können. Und ich hab eins gelernt: es ist unheimlich anstrengend! Vor allem am Berg hat man das Gefühl, überhaupt nicht vom Fleck zu kommen. Und im Fernsehen sieht es alles so leicht aus! Ich hab heute auf jeden Fall riesen Respekt vor den Profis bekommen.

Danach stand der Höhepunkt an: das Schießen!
Zunächst in der liegenden Position. Wir schossen mit den normalen Biathlon-Gewehren auf die 50 m entfernten Scheiben. Jedoch lag das Gewehr auf einer Vorrichtung auf, und statt der Liegendschießziele von 4,5 cm Durchmesser hatten wir die Scheiben vom Stehendschießen (11,5 cm).
3 von 5 Treffern - nicht schlecht für den Anfang!

Als nächstes dann der Stehendanschlag... da konnte man das Gewehr natürlich nirgendwo auflegen.
Und da war ich nicht wirklich erfolgreich - es war so schwer, einigermaßen ruhig zu halten, um die kleinen schwarzen Punkte zu treffen! Riesenrespekt vor den Biathleten, die das mit hohem Puls nach vielen Kilometern Skifahren meistern!
diesmal nur 1 Treffer

Nachdem wir nun alles einzeln geübt hatten, wurde es ernst: eine Runde fahren, schießen, wieder fahren, wieder schießen... ich kann nur wiederholen, dass es ein unheimlich anstrengender Sport ist, aber es hat sehr viel Spaß gemacht, es mal auszuprobieren und dabei an seine Grenzen zu gehen!
Beim Liegendschießen war ich diesmal sogar richtig erfolgreich und musste nicht in die Strafrunde!

Zum Schluss hab ich es auch mal versucht, das Gewehr im Liegen selbst zu halten und nicht aufzulegen. Etwas leichter als im Stehen, aber trotzdem wackelte plötzlich alles ganz schön sehr - nur noch ein Treffer.

Nach 3 Stunden war meine Zeit als Biathletin wieder zu Ende, und viel länger hätten meine Arme und Beine wahrscheinlich auch nicht gekonnt.
Aber es war ein wundervoller Tag mit unvergesslichen Erlebnissen!
Vielen Dank! :-*

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