Es ging in die Sächsische Schweiz.
Zwei Tage wandern und genießen, entspannen, essen, lachen, quatschen und Fotos machen - genial :-)
Am Samstag ging es früh von unserem Basislager in der Dresdner Neustadt aus mit der S-Bahn nach Schöna und dort mit der Fähre über die Elbe/Grenze in den böhmischen Teil des Elbsandsteingebirges.
Vormittags versteckte sich die Sonne leider noch recht lange hinter Wolken und Nebel, aber im Laufe des Tages wurde es immer schöner.
Unser erstes Ziel war das Prebischtor, das größte Sandsteintor Europas (so Wikipedia).
Durch Buchenwälder und (teils vernebelten) Blick ins Tal ging's danach in den nächsten Ort, mit dem Ziel, uns mit tschechischem Gulasch&Knödeln sowie Bier zu stärken. Aber - Pustekuchen. Nur ein viel zu schickes Hotel mit viel zu hohen Preisen - das war nix für unser Wanderoutfit.
Zum Glück lockte uns ein Schild in den 2 km entfernten Nachbarort, und dort konnten wir schließlich in einer urigen Gaststätte - genau das, was wir gesucht hatten - schlemmen.
Später mussten wir feststellen, dass wir dadurch unsere Runde stark verkürzt haben... aber das Opfer muss man halt bringen für deftiges Essen ;-)
Anschließend ging es bergab.... was unseren vollgefutterten Bäuchen durchaus zu Gute kam - wieder durch Buchenwälder, durch die die Sonne schien - in die Edmundsklamm.
Es herrschte eine interessante Athmosphäre... oben schien die Sonne, hier unten war es relativ dunkel, feucht und kühl. Es rauschte der Fluss, aber es war auch irgendwie ruhig. Die Bäume waren bunt, die Felsen vom vielen Moos ganz grün.
Naja, und damit wir uns auf unserer ersten Tour nicht zu sehr verausgaben, haben wir einen Kilometer des Weges mit einem Kahn (oder Bod, wie in der deutschen Version der tschechischen Website stand) zurückgelegt. Das Wasser war dort ruhig und ziemlich tief, da es angestaut wurde. Es war total friedlich!
Unser Bootsmann stakte uns sicher und erheiterte seine Gäste zweisprachig mit Infos und Anekdoten.
Die Rückfahrt mit der S-Bahn haben wir ausgiebig zum Schlafen genutzt, um für den Abend mit Festmahl, Wein und Spielen fit zu sein. (Dass viel Wein dem Wandern am nächsten Tag durchaus zuträglich ist, hatten wir natürlich am Vortag schon getestet.)
Am Sonntag Nachmittag mussten wir alle wieder nach Hause, was allerdings nicht hieß, dass wir den Tag nicht noch ausgiebig nutzen konnten! Diesmal ging's im Auto bis nach Schmilka und von dort hoch zu den Schrammsteinen. Zunächst wanderten wir im Wald, doch schon bald ging es in die Höhe und es gab die ersten Aussichten zu den Felsen und in das Elbtal zu bestaunen.
Es war eine gute Wahl, den laut Karte "schwierigen Wanderweg" zu nehmen, da wir bissl kraxeln konnten und nicht nur auf langweiligen Forststraßen gehen mussten.
Oben angekommen war es ein Mix aus Buchenwald und gigantischen Ausblicken.
Unser Mittag kam diesmal aus dem Rucksack - und konnte sich sehen lassen!!
Essen ist einfach das Beste! Und Wein natürlich :-)
Leider wurde es ziemlich voll, als wir zur Schrammsteinaussicht kamen... doch wir haben einfach die Blicke genossen und sind dann schnell wieder auf ruhigere Wege geflüchtet.
Dazu mussten wir allerdings noch ein paar Leitern überwinden!
Im flotten Wanderschritt ging es danach noch einmal unten um die Felsen herum, wo wir unter anderem Kletteren zuschauen konnten, die wir auch schon von oben gesehen haben.
Bei einem Abstecher zur Kleinen Bastei konnten wir noch einen Blick auf die Elbe werfen, bevor es wieder zu ihr nach unten ging.
Den Abschluss der 2 traumhaften Tage bildete eine letzte Rast auf dieser tollen Schaukel direkt am Elbufer, die Luise mit Adlersaugen entdeckt hat:




1 Kommentar:
Super schöne Bilder Anika! Herbst ist wirklich eine schöne Jahreszeit..
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