Wieder zu Hause, haben sich Jean, Dan und ich in Wanderklamotten geworfen und sind 4 Stunden auf dem South Mountain, der gleich "vor der Tür" ist, gewandert. Das macht echt Spaß! Auch wenn es nicht sonderlich hoch ist, ist es doch eher mit Wandern in den Alpen oder Pyrenäen zu vergleichen, als mit dem Vogtland: die Wege sind ausgewaschen und steinig, man muss kraxeln, es geht ständig auf und ab und manchmal auch recht steil runter. Toll! :-)
der Ortsteil, in dem die Arlottis wohnen (bissl schwer zu erkennen, einfach mal draufklicken, da ist es größer)
Schnee auf den hohen Bergen am Horizont! Die Berge ringsherum sind teilweise bis zu 200 km weg... es ist der Hammer, wie weit man hier sehen kann! Die Wüste kann ja echt grau und platt sein, aber ich finde die vereinzelten Felsen, Berge, und vor allem die Bergketten am Horizont, egal wohin man blickt, klasse!!
Auch sehr beeindruckend: die unheimliche Vielfalt an Kakteen! Von dieser Art haben wir heut besonders viele gesehen, sie sind etwa einen Meter hoch und richtig auffällig hellgrün.
Kakteenkinder
Haha, Schwerkraft ausgetrickst! Einen Nachteil haben diese kleinen Biester nämlich: sie sind sehr anhänglich und lassen nicht mehr los! Ich hab das Ding echt vorsichtig aufgehoben (Dan: "Anika, fass das nicht an, das wird an dir kleben bleiben." - Tja, wer nicht hören will muss fühlen...), aber plötzlich hing es an (in!) meinem Finger fest. Wir haben es nur mit Gewalt abbekommen! Mich würde mal interessieren, wieviele kleine Widerhaken noch in meinem Finger stecken. Aber vielleicht hat das Blut die ja alle mit rausgespühlt. Ich bin zumindest geheilt, was Kakteen anfassen angeht! ;-)
Auch letzte Woche, am Montag, waren wir schon mal wandern, alle zusammen sowie Erics Freund Corner.
Auf etwa 15 km haben wir das andere Ende des Berges erkundet, bei wunderschönem, warmen Wetter!
Gerade eben hatte ich noch ein tolles Erlebnis: Wir haben die Kojoten heulen gehört, vom Garten aus! War allerdings unspektakulärer als ich erwartet hab... es war mehr bellen als heulen. Aber trotzdem beeindruckend!
Auf etwa 15 km haben wir das andere Ende des Berges erkundet, bei wunderschönem, warmen Wetter!
Unterwegs haben wir ein Javelina gesehen... eine Art Wildschwein, würde ich sagen. Es ist das erste Mal, dass die Arlottis eins gesehen haben, seitdem sie hier leben.
Gerade eben hatte ich noch ein tolles Erlebnis: Wir haben die Kojoten heulen gehört, vom Garten aus! War allerdings unspektakulärer als ich erwartet hab... es war mehr bellen als heulen. Aber trotzdem beeindruckend!
Vom Kojoten zum Stubentiger: Sandy hat mich wieder in sein Herz geschlossen und kommt gerne kuscheln, vorhin hat er es sich auf meinem Bett gemütlich gemacht. Würde ihn am liebsten mitnehmen!
Und noch ein schöner Abendhimmel zum Schluss.
Leider ist meine Zeit in Phoenix jetzt schon fast um. Am Dienstag fliege ich zurück nach Chicago. Dort werde ich 4 Tage lang all das erkunden, was ich in den 4 Wochen nicht sehen konnte, weil zu wenig Zeit war. Ich freu mich drauf! Es ist das erste Mal, dass ich alleine reise, aber ich denke, dass ich im Hostel leicht Leute kennenlernen werde, wenn ich Gesellschaft haben möchte.
Und am Samstag Abend geht dann mein Flieger nach Deutschland, wo ich am Sonntag wieder ankommen werde (wenn alles gutgeht).
Und am Samstag Abend geht dann mein Flieger nach Deutschland, wo ich am Sonntag wieder ankommen werde (wenn alles gutgeht).

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