Donnerstag, 20. Oktober 2011

Mehr Festival of Lights


(Donnerstag) Nach zwei Wochen, die ich nun in Berlin wohne, hab ich es heute schließlich auch mal in die "Innenstadt" geschafft, und bin zusammen mit Lisa durch Mitte geschlendert und hab mit tausenden anderen die Beleuchtungen bestaunt. Wirklich toll!

Kanzleramt in der Abenddämmerung


(heute leider nicht so schön angeleuchtet, wie ich das auf Bilder gesehen hab)


Dom und Fernsehturm (und Hobbyfotografen mit Stativen)

Unter den Linden

Gendarmenmarkt, Deutscher Dom



Nochmal die Messe, diesmal näher und nicht so unscharf.


(Mittwoch) Heute war ich mit meinem Mitbewohner Max auf dem Potsdamer Platz:

Sony Center



ein Lichtbrunnen mit Pinguinen oder so ähnlich

wechselnde Beleuchtung und "Faces of Berlin"

Dienstag, 18. Oktober 2011

Festival of Lights


(links KaDeWe, gerade hin die Gedächtniskirche)

Heute hab ich nachmittags eine tolle Radtour durch den Grunewald gemacht und saß an der Havel, wo ich Segelbooten zuschauen konnte. Genial, wie schnell man hier im Grünen ist!



Abends hab ich mich auf's Rad geschwungen und bin den Ku'damm entlanggefahren, um die beleuchteten Häuser zu bestaunen. Es war meine erste Fahrt mitten im Verkehr, im Dunkeln, bei Regen... aber alles halb so wild.
Es gab tolle Dinge zu bestaunen:

(in der Nähe der Gedächtniskirche)

KaDeWe

Hier wurden ständig andere Uhren ranprojiziert.

Bänke mitten auf dem Ku'damm


Blick zur Messe und Funkturm, von "meiner" S-Bahn-Haltestelle aus gesehen. Leider unscharf, da die Brücke, auf der ich stand und das Stativ fesgemacht hatte, leicht geschwankt hat.

Meine vier Wände

Am 4. Oktober hatte ich mein Chemnitzer Zimmer nun endgültig ausgeräumt und bin mit meinem Krempel in einem riiiiesen Auto nach Berlin gedüst.

Mein neues Wohngebiet ähnelt dem Kaßberg sehr, sowohl in der Bausubstanz als auch den Bäumen, die die Straßen säumen. Nur unser Innenhof ist leider viel kleiner und weniger grün als in Chemnitz.

Mein Zimmer in unserer riesen 3er-WG hat 16qm und ist richtig gemütlich geworden. Der rote Teppichboden und die gelbe Wand waren schon so, und obwohl ich es selbst wohl nicht so eingerichtet hätte, find ich es ok. Meine Möbel haben gut reingepasst, und mit Kleinigkeiten von Ikea, ein paar Pflanzen und Fotos ist es jetzt auch sehr wohnlich geworden, ich fühl mich richtig wohl darin. Und die Heizung funktioniert auch, der Winter kann also kommen! ;-)
Den Kleiderschrank und das Sofa hab ich von den Vermietern übernommen.

Großes altes Doppelfenster.

Blick vom Schreibtisch. Auf dem Fensterstock ist viel Platz für meinen Schwibbogen im Advent! :-)

Stuck an der 3,70m hohen Decke.

Unsere Küche ist ziemlich groß und gemütlich, allerdings noch nicht endgültig ausgemistet. Ans kochen auf dem Gasherd werd ich mich noch gewöhnen müssen, aber viele schwärmen ja davon.

Fließen mit alter Bemalung und schöne alte Küchenschränke.


Unser Laufsteg, der Flur zwischen Küche und Wohnzimmer, in der Mitte geht's in mein Zimmer.

Das Wohnzimmer müssen wir mal noch saubermachen und gemütlich einräumen, dann kann man dort schön sitzen, essen, spielen, TV schauen oder was auch immer. Und unseren tollen Kronleuchter bewundern ;-)


Wir haben viel Platz für Besuch, ich freu mich auf und über jeden, der kommt!

Montag, 17. Oktober 2011

Berlin erkunden: Grunewald - Villen, Seen und Wald

Seit fast zwei Wochen bin ich jetzt in Berlin, und vielleicht werde ich es Birthe gleichtun und mal wieder etwas häufiger bloggen.

Letzte Woche fanden ein paar Einführungsveranstaltungen an der Uni statt, was ganz ok war. Ich hab auch gleich einige Kommilitonen kennengelernt, aber ich glaube so richtig wird das dann erst in den kommenden Wochen anlaufen. Wir haben große Wahlmöglichkeiten von Schwerpunkten, Fächern und Veranstaltungen, so dass ich wahrscheinlich in jedem Seminar andere Leute treffen werde, mal schauen wie das wird.

Heute fand 14:15 meine erste Veranstaltung statt. Letzte Woche bin ich noch mit der Bahn zur Uni gefahren, aber heute wollte ich mich endlich wieder auf's Rad schwingen, bei dem schönen Wetter! Ich bin schon 12:45 losgekommen, da hab ich kurzerhand eine etwas größere Radtour zur Uni gemacht und meine Umgebung etwas erkundet.

Als erstes kam ich zum Halensee, zu Fuß reichlich 10 Minuten entfernt, was der "neue Schlossteich" werden kann, wo man sich mal ins Grüne setzt und die Sonne genießt. (Etwas verstört haben mich zwar die etwa 10 splitternackten Männer, die sich auf Decken geaalt und ihre Füße im See erfrischt haben – aber wer weiß, sind wir mal tolerant! ;-))

Der Stadtteil Grunewald, gleich westlich von mir, besteht aus großen alten, sehr schönen Villen und vielen Seen, und er lässt sich gut durchradeln. Ich glaube, ich wohne wirklich ganz günstig: bei mir ist es noch sehr städtisch, aber in ein paar Minuten bin ich schon am "Stadtrand".

Als nächstes hab ich die Häuser hinter mir gelassen und bin richtig in den Grunewald gefahren, den Berliner Forst. Er ist vergleichbar mit dem Chemnitzer Zeißigwald, also wirklich richtiger Wald mit vielen Wegen.


Dazu kommen noch viele kleine Seen, wie der Grunewaldsee, wo es allerdings vor Hunden nur so gewimmelt hat.

Vorbei am Jagdschloss Grunewald war ich dann auch relativ schnell an der Uni – man denkt dort nicht, dass man in einer Großstadt sei! Fotos vom Campus muss ich auch mal machen. Ich bin auf jeden Fall froh, nicht direkt dorthin gezogen zu sein. "Dahlem-Dorf" hat zwar Charme, und es ist irgendwie auch lustig, dort zu studieren, aber in den Villen gibt es aus gutem Grund kaum Studentenwohnungen! ;-)

Meine erste Uni-Veranstaltung war eine Soziologie-Vorlesung zusammen mit vielen Soziologen und einem Prof., der leider ziemlich schlechtes Englisch spricht. Es war nicht unheimlich spannend, aber ich will mal noch nicht vorzeitig urteilen. Auf jeden Fall kann es nicht schaden, mal was über Theorien, Durkheim oder Weber zu hören.

Unser Master (35 Studenten) ist sehr international, neben Deutschen hab ich schon eine Chinesin, eine Französin, zwei Ukrainerinnen und mehrere Amis getroffen. Für letztere ist es ein ziemlich spannendes und beängstigendes Erlebnis, der Semesterbeginn an einer deutschen Uni… hier werden sie nicht an die Hand genommen, sondern müssen sich selbst um alles kümmern und sich informieren – wird Zeit, dass sie mal erwachsen werden! ;-) Das soll aber nicht heißen, dass es keine Hilfe und Ansprechpartner gibt, und auch eine Fachschaft ähnlich der I'ES hat sich uns schon vorgestellt. Ach ja, und von der (sehr klassischen) Vorlesung gerade (die glaube meine einzige VL ist, alles weitere sind Seminare) war ein Amerikaner sehr verstört, da er Frontalunterricht ohne Beteiligung der Studenten absolut nicht kannte. Interkulturelle Erfahrungen gibt's im Studium also noch nebenher :-)

Nach der Vorlesung bin ich dann auf direktem Weg nach Hause gefahren, so wie Google das vorgeschlagen und der analoge Stadtplan unterstützt hat. Es ist eine schöne Strecke, komplett mit Radweg und durch wunderschöne Villenviertel, vorbei an einigen Botschaften (ich kannte nur die Fahnen nicht), immer eben hin, fast 5 km, und dafür hab ich 15 Minuten gebraucht. Mit der S-Bahn (5 Minuten hinlaufen, einmal umsteigen) dauert das 10 Minuten länger. Da weiß ich, wo ich wieder meinen täglichen Sport bekomme! :-)

Im Moment findet in Berlin das Festival of Lights statt, während dem sehr viele Gebäude und Sehenswürdigkeiten bunt angestrahlt werden. Das werde ich mir diese Woche auf jeden Fall mal anschauen und versuchen, ein paar Bilder zu machen.

Sonntag, 4. September 2011

Samstag, 5. Februar 2011

Wintersport


Letzte Woche hab ich neben Hausarbeiten, Klausur und Französischvortrag mal Zeit gefunden, ein bisschen das Winterwetter zu genießen, und es war so schön!!


Am Sonntag ging's zu Luise nach Klaffenbach - zum Französisch lernen - und im Schnee toben! :-) Mit Schlitten und Bob haben wir die Hänge unsicher gemacht, es hat richtig viel Spaß gemacht!

Winteridylle - und das nur ne halbe Stunde von der Chemnitzer Innenstadt entfernt!

Nachdem wir abends unseren Kopf mit Französisch vollgestopft haben (ja, natürlich auch in flüssiger Form ;-)), hat uns Montag früh die Sonne nochmal rausgelockt... Und den Abfahrtskiern im Keller konnten wir einfach nicht wiederstehen!

auf dem Weg zur Piste...

... et voilà!

Mal was anderes, mit Abfahrtsski einfach so nen Berg runterzufahren, ohne präparierte Piste - und es war total schön! Der mangelnde Lift verhalf uns dabei auch zu viiiel Bewegung - und so waren wir Nachmittags fit für die Französisch-Klausur!

Montag halb 10 im Leben 2er Studenten :-)

fast wie in den Alpen!


Am Dienstag stand ich auf anderen Skiern und hab mit Mutti und Vati eine tolle Langlauftour durch's Obere Vogtland gemacht. Traumwetter, Traumloipe und mit meinen neuen Schneeschuhen komm ich mittlerweile auch super klar - am Ende sind wir 27 km gefahren und hatten einen wunderschönen Tag!

glitzernder Schnee



Pause muss auch sein!


Rodeln, Abfahrt, Langlauf... fehlen noch die Schlittschuhe! Und auch die hatte ich an letzte Woche, am Donnerstag Abend war ich mit Amelie und ihrem kolumbianischen Freund in Chemnitz auf der Eisbahn. War erstaunlich viel los und auch mal schön, dort mal ne Stunde zu fahren.

Ich weiß nicht, was die immer alle haben - ich find Winter toll! :-)
(zumindest wenn man ihn nutzen kann)