Montag, 13. Juli 2009

Mal wieder Sommer!

Ach wie schön - man kann mal wieder kurze Hosen anziehen und sich die Sonne ins Gesicht scheinen lassen. Heute Nachmittag saß ich im Zentrum, einen Milchshake in der Hand und die Füße im Springbrunnen und hab es mir gutgehen lassen! :-)
Und der Balkon... das tollste an unserer Wohnung! Heut Vormittag saß ich schon hier zum lernen, vorhin gab's hier Abendbrot und jetzt kriegt auch mein Laptop grad frische Luft ab - alles bestens! :-)
(das ist grad mit meiner Webcam entstanden)

Donnerstag, 9. Juli 2009

"Was heißt und zu welchem Ende studiert man Europastudien?"

Auszüge aus dem Buch "Europa-Studien. Eine Einführung", das mir erstaunlicherweise erst nach 4 Semestern in die Hände gefallen ist, und das demnächst bei mir im Bücherregal stehen wird - ein Muss für jeden Europastudenten.

Der Begriff "Europastudien" bezeichnet allgemein Forschung und Lehre im Hinblick auf den geographisch eingegrenzten Gegenstand "Europa", so wie es Afrikastudien oder Lateinamerikastudien gibt. Verwendet wird der Begriff jedoch meist nur dann, wenn es um Prozesse der europäischen Integration in politischer, rechtlicher und wirtschaftlicher Hinsicht geht. (...)
Sie konzentrieren sich auf die Herausbildung eines Integrationsraums und damit historisch auf die Zeit nach dem zweiten dreißigjährigen Krieg 1914-45, der Europa in einem Zustand der Verwüstung und Desorientierung hinterlassen hatte. (...)
Europastudien im engen Sinn haben vorwiegend die Europäische Union zum Gegenstand und sind in der Regel politik- rechts- oder wirtschaftswissenschaftlich geprägt. (...)
Sozial- und gesellschaftliche Aussagen, die sich auf vergleichsweise großräumige Ausschnitte der Realität beziehen sollen, erfordern (...) immer mehr umfassendere Kenntnisse. (...) Es besteht hoher Bedarf an einer multidisziplinär orientierten Wissensvermittlung jenseits fachdisziplinärer Debatten.

Das soll als Ansatz der Beantwortung der Frage gelten, diemir immer wieder gestellt wird: "Was ist das denn genau, und was macht man damit mal?"

Montag, 6. Juli 2009

1. konstruktive Antwort aus Frankreich

Auch wenn ich noch keine offizielle Zusage der Uni in Perpignan bekommen habe, denke ich schon, dass das alles seinen Gang gehen wird.

Gerade hab ich eine Absage für einen Wohnheimplatz bekommen. Das ist echt schade... es wäre relativ billig gewesen und hätte mir vor allem viel Mühe erspart!
Aber wenigstens weiß ich das jetzt, und kann mich auf Wohnungssuche machen - wie auch immer ich das anstellen werde. Heut nimmer, ich setz mich da morgen mal ran.

Leider konnte ich noch immer nicht in Erfahrung bringen, wann genau die Uni losgeht, aber ich denke so Mitte September.

So richtig freuen kann ich mich noch nicht wegen der ganzen Ungewissheiten und Orga-Sachen (wie und wann ich hinkomme, weiß ich auch noch nicht), aber ich denk das wird schon alles aus - und es dann auch ne schöne Zeit! :-)

Donnerstag, 2. Juli 2009

Eine schöne Sommerwoche

Endlich meint es die Sonne gut mit uns, und scheint auch in Chemnitz.
Während einige über die Hitze schimpfen, genieß ich einfach nur! :-)

Man kann den ganzen Tag auf dem Balkon sitzen, da macht Unizeug gleich viel mehr Spaß! Gestern Nachmittag hab ich im grünen Hinterhof verbracht, Sonne und Uni gleichzeitig sozusagen.

Spannend ist das Wetter irgendwie auch: Während gestern Abend im Süden von Chemnitz sintflutartiger Regen niedergegangen sein muss (ich habe heut nur Bilder von überfluteten Grundstücken und Kellern in der Zeitung gesehen), hat es auf dem Kaßberg keinen Tropfen Regen gegeben!
Wir haben dann den lauen Abend genutzt und zu 7t 3 Stunden am Schlossteich verbracht - inklusive Wein und Knabberzeug natürlich! ;-)
Und dort waren wir auch nicht die einzigen, jede Bank war besetzt und viele sind spazieren gegangen - voll schön!

Jetzt hoffen wir, dass das Wetter anhält, und dann geht es vielleicht am Sonntag mal an den Stausee!

Mittwoch, 24. Juni 2009

Dienstag, 23. Juni 2009

Student World Forum in Chemnitz

Diese Woche befinden sich in Chemnitz etwa 50 Studenten aus aller Welt, v.a. aus China, Japan, Thailand, Australien, Laos, Indonesien, USA, UK, Deutschland etc.
Warum?
Hier findet das 3. Student World Forum des Academic Consortium 21 (AC 21), einer Vereinigung von 21 Unis, statt.
Die Studenten erwarten Workshops und Vorlesungen sowie einige Ausflüge. Unter anderem steht auf dem Programm: Besuch des VW-Werkes in Zwickau, Fahrt durch das Erzgebirge mit Stopp in Seiffen, Besuch von Dresden inkl. Frauenkirche, Grill-Abend am Wasserschloss Klaffenbach bei Chemnitz, Bierverkostung in der Braustolzbrauerei Chemnitz,...
Es wird den Studis also viel Abwechslung geboten.

Und was geht mich das ganze an?
Nein, ich gehör da nicht dazu. Aber ich bin eine der Chemnitzer Studenten, die die Gruppe für einen oder 2 Tage begleitet. Dabei haben wir nicht viel zu tun als zu schauen, dass alles glatt läuft, die die Mensa finden etc. Und dabei viele internationale Bekanntschaften machen und tolle Ausflüge genießen! :-)

Bereits am Sonntag Abend war ich mit bei der Welcome Reception im Hotel. Es war faszinierend... so viele Leute aus der ganzen Welt, alle so aufgeschlossen, offen, out-going, und ambitioniert! Ich hab mich gleich wieder nach New York zurückversetzt gefühlt - bei NMUN sind uns in etwa die gleichen Menschen (von der Art und Mentalität her) begegnet.

Heute war ich den ganzen Tag mit dabei. Früh standen 2 Vorträge an. Erst von unserer Prof. Neuss (internat. Politik) über die EU, und dann von einem Prof aus Südafrika (!) über irgendwas Technisches. Anschließend gab es Mittag in der Mensa - wo man natürlich wieder klasse ins Gespräch kommen kann.
Danach sind wir mit 2 Bussen nach Zwickau gefahren ins VW-Werk Mosel und bekamen dort eine Führung. Es war total spannend und interessant, das alles mal so zu sehen! Faszinierend, wie Roboter und Menschen in tollem Einklang miteinander Autos en masse produzieren (trotz Krise hat VW enorme Nachfrage nach Golf - der jetzt auch für die Abwrackprämie zugelassen ist)... leider durfte man dort keine Bilder machen (Betriebsgeheimnis und so).
Wieder in Chemnitz angekommen stand dann noch ein Besuch der Braustolzbrauerei an. Wer wollte bekam eine Führung, und wir konnten uns in gemütlicher Atmosphäre das Bier schmecken lassen und socializing betreiben :-)

Während des Tages und auch schon seit Sonntag sind mir (und auch anderen Deutschen, die mit eingebunden sind in die Sache) einige Sachen durch den Kopf gegangen, die doch ganz schön beachtlich sind...
- Die Weltsprache Englisch zum Beispiel. Da treffen sich Studenten aus ca. 10 Ländern oder so, und dank Englisch können wir uns alle ohne große Probleme miteinander unterhalten! Einfach nur faszinierend! (Klar gibt es welche, die der Sprache besser mächtig sind und manche, die man leider nicht besonders gut versteht, aber im Prinzip klappt das super.)
- Zum anderen wird man sich bewusst, welche Möglichkeiten uns heute offen stehen. Noch vor kurzem bin ich in New York mit Studenten aus 29 Ländern zusammengetroffen, und jetzt treffe ich sogar in Chemnitz Studenten aus Ländern, die auf der anderen Seite der Erde liegen. (Wenn man sich dann noch vorstellt, wie die Lage speziell in Chemnitz (bzw. Karl-Marx-Stadt) vor 20 Jahren noch aussah... wo selbst ein Besuch von München oder Hamburg unmöglich war!)
- Und Globalisierung. Gleich mehrfach. Zum einen die Technik, die mich schon lange begeistert. Ob ich nun in Phoenix in Jean und Dan's Wohnzimmer sitze und mit meinem Laptop über ihr W-LAN im Internet surfe, oder ob es eine Powerpoint-Präsentation ist, die der südafrikanische Prof zu Hause gestaltet hat und die wir in Chemnitz während seinem Vortrag sehen... naja und dass die Studis auch alle Handys und Laptops und mp3-Player etc. besitzen, brauch ich ja nicht zu erwähnen.
Doch nicht nur die Technik ist globalisiert (und monopolisiert, siehe MS Powerpoint oder Windows oder MacBooks), sondern auch die Klamotten. Adidas-Taschen, K-Swiss Schuhe und wie die Marken alle heißen... hier wie dort. Ein paar Einzelne ausgenommen könnte man, wenn man den Kopf der Studenten verdecken würde, kaum sagen, wer aus Europa, Asien oder den USA kommt. Krass.
Tja und ob das Ganze nun gut oder schlecht ist, darüber könnte man stundenlang philosophieren. Aber das is die Realität. Und ich muss sagen, im Moment profitieren vor allem wir, die junge Generation (der Studenten) enorm davon.

Am Freitag werde ich die Studis wieder begleiten, da geht es nach Dresden. Ich freu mich schon drauf, sowohl auf den Ausflug als auch auf die Leute.
Und am Samstag Vormittag geht ein Teil der Gruppe ins Industriemuseum, da schaff ich es nach 2 Jahren in Chemnitz wohnen auch endlich mal dort hin! ;-)
Als großes Highlight steht am Samstag Abend der Uni-Ball an. Mal schauen was uns da erwartet... als Dankeschön für unsere Mithilfe haben wir Freikarten bekommen, von daher können wir uns einfach überraschen lassen. (Aber nachdem ich das Programm gesehen hab und festgestellt hab, dass die Karten für Studis 25, für Profs 75 (!) € kosten, glaub ich, dass es bestimmt ein abwechslungsreicher Abend wird: "In diesen Preisen sind ein Begrüßungscocktail, ein exquisites Buffet sowie das Show- und Tanzprogramm enthalten.")

Freitag, 12. Juni 2009

Uni - mein zu Hause! Und: Bildungsdroge bpb

Wie, was?
Irgendwie hab ich diese Woche extrem viel Zeit an der Uni verbracht. Nicht unnormal bei 'nem Studenten, sollte man denken. Für mich dieses Semester aber irgendwie schon...
Am Dienstag war ich in meinen 2 Freistunden (wegen Mittagspause ingesamt 4,5 Zeitstunden) in der Bibo.
Und am Mittwoch, an dem ich dieses Semester garkeine Veranstaltungen hab, war ich 7 Stunden am Stück in der Mensa! Wegen wichtigen Treffen vormittags, halb 2 und am Nachmittag war es einfach praktischer, gleich dort zu bleiben, und so saß ich mit Laptop in der Cafete und war fleißig. Mal was anderes ;-)
Und gestern (Do) war ich von um 9 bis um 10 an der Uni. 13 Stunden, wohl gemerkt! ;) (Und das nach 4,5 h Schlaf.) Auch diesmal hab ich 2 (einzelne) Freistunden gleich dort verbracht, und ab 19 Uhr haben wir uns alle in der Mensa getroffen und gespielt: Es war Spielenacht! War echt schön, einfach zusammen zu sitzen und verschiedene Spiele auszuprobieren.
Ich war dann aber trotzdem froh, als ich im Bett lag! :-)

Heute früh stand dann Ausschlafen auf dem Programm, und nur der Postmann hat mich dann aus dem Bett geholt: Er hat unsere Lieferung gebracht, die Philine und ich bei der Bundeszentrale für Politsche Bildung bestellt haben - Bücher über Bücher, toll und billig!
Ich bin nun stolzer Besitzer aller dieser tollen Hefte und Bücher - und das alles für 20 €!
(Jetzt brauch ich nur noch Zeit zum Schmökern... sollte jemand welche über haben, das Spendenkonto ist eröffnet! ;-) )

Donnerstag, 4. Juni 2009

Stadtratswahl in Plauen

Am 7. Juni ist Wahlsonntag: Europawahl und Kommunalwahl steht an!

Benjamin Zabel kandidiert für in Plauen - für mehr Jugend im Stadtrat!
Er setzt sich unter anderem für Ganztagsbetreuung an Schulen, Einführung einer EventCard für Plauen und eine Anbindung der Plauener Diskotheken (z.B. Zooma) an die Nachtbuslinien ein.
Mehr Infos auf seiner Website.

Am Sonntag 3 Kreuze für Ben - Für ein modernes Plauen!


Mittwoch, 3. Juni 2009

Unterwegs zu Pfingsten

Volles Programm stand an zu Pfingsten: In 4 Tagen war ich in Erlangen, in Leipzig, bei Erfurt und zu Hause.

Am Freitag ging es mit Opi Peter und Omi Hannelore nach Erlangen zu Anne und Benni. Bergkirchweih stand an! Nachdem wir den Nachmittag gemütlich in der Wohnung verbracht haben, sind wir am Abend auf'n Berg. Viele Menschen, viel Bier und viel Spaß! :-) Erst haben Anne, Opi und ich eine Achterbahn (wobei das eigtl. das falsche Wort dafür ist, aber so eine Rummel-Attraktion eben) getestet, und danach sind wir noch, zusammen mit Omi, auf ein schönes großes Kettenkarussel.
Und danach ging es richtig los: Bei mehreren Maß Bier, Riesenbrezeln und live-Musik haben wir den Abend genossen.

Am Samstag Vormittag bin ich mit Benni wieder nach Plauen gefahren.

Und später dann weiter nach Leipzig, wo Sascha bis um 3 noch arbeiten musste. Weil das Wetter leider nicht so toll war und die Innenstadt von Gothics überfüllt war, haben wir mal das Einkaufszentrum Nova Eventis erkundet. Ein Riesending! Einige Zeit haben wir dort verbracht und auch das ein oder andere gekauft. (Anika hat endlich eine Sommerjacke gefunden!)
Nach leckerem Kochen und obligatorischem Fußball (Pokalfinale) ging es nicht zu spät ins Bett... und am Sonntag war Ausschlafen angesagt - ein Traum! :-) (Das kommt nämlich in Chemnitz immer etwas zu kurz.)

Nach dem Mittag sind wir zu zweit nach Volkenroda gefahren, das ist ein kleines Dorf nordwestlich von Erfurt. Die Fahrt auf der A 38, die wir beide nicht kannten, war ganz interessant. In Volkenroda hab ich mich dann mit meinem Chor (Orange Voices) sowie Matthias' anderem Chor Spinning Wheel aus dem Erzgebirge getroffen. Auf dem Bundesjungendtreffen der Methodisten haben wir am Abend gemeinsam gesungen. Dieses gemeinsame Konzert war ein Experiment, aber es hat gut geklappt und viel Spaß gemacht!

In der Nacht sind wir dann nach Hause gefahren.

Montag (Kindertag und Mühlentag) hab ich den Vormittag mit Oma, Silke und den Kindern verbracht.

Und am Nachmittag wurde der Geburtstag von Saschas Vati gefeiert. Unser Geschenk (ein Feng Shui-Buch, für die Einrichtung der neuen Wohnung) kam glaube am allerbesten an! ;-)

Am Montag Abend bin ich schließlich wieder nach Chemnitz gefahren - und gestern mit dem Dienstag in die Woche gestartet - auch nicht schlecht.

Montag, 1. Juni 2009

Briefwahl

... kein Kommentar ;-)
Wer seinen Wählerpflichten nachkommen will, muss sich durch einen großen Papierdschungel kämpfen!