Zusammen mit Luise und Tilo bin ich mit dem Rad bis nach České Budějovice (Budweis) gefahren, um Jirka zu besuchen. Hat alles super geklappt!
Los ging's am Dienstag, dem 3. August in Dresden.
Leider meinte es Petrus nicht so gut mit uns, und sorgte mit Dauerregen dafür, dass wir nicht zu sehr ins Schwitzen gerieten. War aber alles halb so wild, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, und wir waren auch nicht die einzigen auf den Radwegen. Für den restlichen Urlaub hatten wir dann außerdem tolles Wetter, daher ist das schon ok :-)
Wir folgten also der Elbe bergauf, zunächst durch die Sächsische Schweiz...
Leider meinte es Petrus nicht so gut mit uns, und sorgte mit Dauerregen dafür, dass wir nicht zu sehr ins Schwitzen gerieten. War aber alles halb so wild, wenn man sich erst einmal daran gewöhnt hat, und wir waren auch nicht die einzigen auf den Radwegen. Für den restlichen Urlaub hatten wir dann außerdem tolles Wetter, daher ist das schon ok :-)
... dann über die Grenze, durch Ústí nad Labem bin nach Terezín (Theresienstadt). Nach langen 110 km (davon etwa 70 bei Regen) stand dort der 1. Höhepunkt an: Wiedersehen mit Jirka, der mit dem Zug gekommen ist, um die nächsten Tage mit uns zu radeln!
Kurz vor Ústí haben wir Vincent getroffen, einen in Dortmund lebenden Franzosen, der auf dem Weg über Prag nach Budapest (und anschließend weiter bis nach Syrien!) war. Mit ihm haben wir uns kurzerhand zusammengetan und hatten bis Freitag früh eine tolle internationale, deutsch-französisch-sprechende 5-köpfige Reisegruppe! :-)
ja, die ein oder andere Pfütze hatten wir mitgenommen...
Die erste Nacht verbrachten wir in einem komfortablen Bungalow und wurden früh von der Sonne geweckt - nix wie los, auf nach Prag!Nach einiger Zeit verließen wir die Elbe und folgten der Moldau bis in die Goldene Stadt.

Auch dort haben wir einen Zeltplatz gefunden, wo wir die Nacht verbringen konnten... die Mädels (und das Gepäck!) im, die Jungs neben dem Zelt.
Nach reichlich 200 km in 2 Tagen stand am Donnerstag eine ruhige Etappe an: Zunächst genossen wir das Wetter beim Bummel durch die schöne tschechische Hauptstadt.auf der Karlsbrücke früh halb 10:


Die nächsten rund 100 km legten wir dann mit dem Zug zurück, 2 entspannte Stunden mit tollen Zügen, bei denen man sogar noch die Fenster öffnen konnte!



In der Nähe von Tábor haben wir dann einen gemütlichen Zeltplatz gefunden, direkt am Fluss, in dessen Fluten wir uns erstmal gewagt haben... billiger als warm duschen ;-)
Mhhh und zum Abendbrot gab's dann endlich leckeren Gulasch mit Knödel und natürlich Bier!
Am Freitag standen uns noch reichlich 70 km bevor, bis wir in Budweis ankamen. Dazu verließen wir die Moldau und fuhren quer durch die Landschaft, die wunderschön war und dem Vogtland sehr ähnete (allerdings mehr Wasser und Mischwald - aber die Berge waren die gleichen ;-)).
Begeistert waren wir von der Ausschilderung: An jeder Kreuzung gab es Wegweiser für Radfahrer, und die kleinen, wenig befahren Straßen eigneten sich super zum Radeln!
Unterwegs mussten wir uns mit Kofola stärken, einem tschechischen Getränk und Jirkas Lieblings-Durststiller.
Am Freitag Abend kamen wir dann bei Jirka zu Hause an - ging super, unsere Radtour! Wie schnell, weit und einfach man mit dem Rad doch kommen kann!
Der Samstag stand dann ganz im Zeichen von Musik: Wir fuhren zu einem Folk-Festival in die Nähe von Plzeň (Pilsen), wo Jirka mit seiner Band Bonsai č.3 aufgetreten ist.
Trotz Regen hatten wir einen wunderschönen Tag mitten im Wald, und haben tschechische alternative Leute und Musik kennengelernt, und natürlich Jirka live gesehen.

Am Sonntag zeigte uns Jirka dann seine Heimatstadt. Die alte Innenstadt besteht aus alten, sehr gepflegten Häusern, so farbenfroh wie in Perpignan... richtig schön!





Relaxen in der Sonne am Springbrunnen...

Montag und Dienstag stand dann noch eine weitere Aktivität an, auf die ich mich riesig gefreut hatte: zusammen mit Jirkas Freunden waren wir paddeln!



Ich hatte es mir ja anstrengend vorgestellt, aber da unser Fluss ordentlich Strömung hatte, konnten wir uns die meiste Zeit einfach nur treiben lassen, das war sehr entspannt! :-)Gezeltet haben wir direkt am Fluss, das war auch toll!



Es war eine schöne Erfahrung, toll, Jirkas Freunde kennen zu lernen und gaaaanz viel Spaß!!An meinem letzten Tag sind wir dann nochmal auf's Rad gestiegen und zusammen mit Jirkas besten Freund Zdenda nach Český Krumlov gefahren. Das Schloss dort ist UNESCO-Kulturerbe und wirklich schön, aber deshalb leider auch von Touristen überlaufen. Aber mit dem Rad waren wir wieder fast die einzigen! ;-)


Wieder ging es durch schöne Landschaft, und am Ende waren es nochmal 74 km, die sich aber viel kürzer anfühlten als am Freitag davor.Am Abend waren wir dann noch bei Freunden, wo die Jungs Gitarre gespielt und gesungen haben, den ganzen Abend, so schön! Ein toller Abschluss, bevor ich am Donnerstag wieder zurückgefahren bin, mit dem Zug ins verregnete Deutschland...
Es war ein wunderschöner Urlaub!
Vielen Dank an meine Mitstreiter Luise und Tilo und díky moc an Jirka für seine Gastfreundlichkeit!
MERCI à tout le monde, c'était magnifique!!! :-)































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