Am Donnerstag überraschte uns das schöne Wetter! Das haben Philine, Amelie und ich genutzt, um den Central Park zu erkunden. Bei Sonne und angenehmen Temperaturen sind wir zwischen Wiesen, Teichen und Natur umhergelaufen, saßen einfach bissl rum, und haben so 3 Stunden im Grünen genossen :-)
Anschließend waren wir im Jüdischen Museum, unser offizieller Programmpunkt für den Tag.
Den Abend hat die gesamte Delegation in einem Pub ausklingen lassen, wo wir in Philines Geburtstag reingefeiert haben. Vorher sind wir bestimmt eine halbe Stunde durch die Gegend gelaufen, um was zu finden - und Times Square und Broadway bei Nacht haben durchaus was für sich! :-) (Jaja, Anika in ihrem Element.)
Am Freitag überraschte uns das Wetter abermals - negativ diesmal: es war kalt und goss aus Strömen. Da kann man nur eins machen: Ein bisschen Shoppen. Wir waren auch ganz erfolgreich.
Am Nachmittag waren wir zu Besuch bei der Friedrich-Ebert-Stiftung, wo wir v.a. etwas über die Arbeit der NGOs (Nichtregierungsorganisationen, eben wir Stiftungen, Greenpeace oder das Rote Kreuz) in der UNO aussieht.
Abends waren wir alle zusammen beim Thailänder essen (und waren genudelt).
Heute, Samstag, stand kein offizieller Termin auf dem Plan. Stattdessen hatten wir eine tolle Stadtführung. Aber keine 08/15-Führung, wie jeder Touri sie bekommen könnte, sondern eine etwas alternativere. Geführt hat uns ein Bekannter von Sue, Lenny. Er ist 50 Jahre alt und wohnt schon sein ganzes Leben in Manhattan. Er konnte uns sagen wo welcher Film gedreht wurde, in welche Bars es sich lohnt, hinein zu gehen, und auch sonst alle unsere Fragen beantworten.

Wir begannen unsere Tour im Stadtviertel Soho, und kamen von dort weiter nach Little Italy und Chinatown.
Nach einem kurzen Abstecher zum Rathaus stand eines der Highlights an: Wir sind über die Brooklyn-Bridge gelaufen! Das ist die älteste Brücke, die die Stadtteile Manhattan und Brooklyn, die durch den East River voneinander getrennt sind, verbindet. Und sie ist toll! :-)
Danach haben wir Brooklyn ein bisschen kennengelernt - auch das ist New York City, auch wenn man immer nur Manhattan damit in Verbindung bringt (fälschlicherweise).
Den Abschluss bildete ein leckeres Essen - wie es amerikanischer nicht sein könnte. Lenny ließ uns New Yorker Spezialitäten probieren. Und so kam es, dass wir ungeheuer große Sandwiches in uns hineinschaufelten, und als ob das nicht schon genug wäre, natürlich auch noch den New York Cheese Cake (Quarkkuchen) probieren mussten - und es war so lecker! Und wir waren so voll! ;-)
Danach verabschiedeten wir uns von Lenny, und zogen allein weiter. Erst noch ein bisschen weiter durch Brooklyn, und dann stand das zweite Highlight an: Eine Fahrt mit der Staten Island Ferry. Diese Fähre verbindet den Stadtteil (und Insel) Staten Island mit Manhattan, und ist sogar kostenlos! So machten wir uns auf in die großen Wellen, und kamen nach 20 Minuten auf der Insel an. Dabei ließen wir uns kräftig durchwedeln - es war ziemlich befreiend! :-) Auf der Hinfahrt kamen wir der Freiheitsstatue ziemlich nah, was total toll war.
Und auf dem Rückweg sind wir dann auf die New Yorker Skyline zugefahren - das war traumhaft! Der Wind, die Hochhäuser bei einsetzender Dunkelheit... einfach schön.
Es war ein echt schöner Tag.
Und morgen beginnt die harte Arbeit. Man kann es schon spüren: mittlerweile wimmelt es im Hotel mit Studenten aus aller Welt! Ich bin gespannt, wie es wird, und wir freuen uns alle auf unsere ersten Sitzungen und dass es nun endlich losgeht - worauf wir ein halbes Jahr hingearbeitet haben!
Und nächsten Freitag stürzen wir uns dann nochmal in die Stadt! :-)
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