Samstag, 5. Februar 2011

Wintersport


Letzte Woche hab ich neben Hausarbeiten, Klausur und Französischvortrag mal Zeit gefunden, ein bisschen das Winterwetter zu genießen, und es war so schön!!


Am Sonntag ging's zu Luise nach Klaffenbach - zum Französisch lernen - und im Schnee toben! :-) Mit Schlitten und Bob haben wir die Hänge unsicher gemacht, es hat richtig viel Spaß gemacht!

Winteridylle - und das nur ne halbe Stunde von der Chemnitzer Innenstadt entfernt!

Nachdem wir abends unseren Kopf mit Französisch vollgestopft haben (ja, natürlich auch in flüssiger Form ;-)), hat uns Montag früh die Sonne nochmal rausgelockt... Und den Abfahrtskiern im Keller konnten wir einfach nicht wiederstehen!

auf dem Weg zur Piste...

... et voilà!

Mal was anderes, mit Abfahrtsski einfach so nen Berg runterzufahren, ohne präparierte Piste - und es war total schön! Der mangelnde Lift verhalf uns dabei auch zu viiiel Bewegung - und so waren wir Nachmittags fit für die Französisch-Klausur!

Montag halb 10 im Leben 2er Studenten :-)

fast wie in den Alpen!


Am Dienstag stand ich auf anderen Skiern und hab mit Mutti und Vati eine tolle Langlauftour durch's Obere Vogtland gemacht. Traumwetter, Traumloipe und mit meinen neuen Schneeschuhen komm ich mittlerweile auch super klar - am Ende sind wir 27 km gefahren und hatten einen wunderschönen Tag!

glitzernder Schnee



Pause muss auch sein!


Rodeln, Abfahrt, Langlauf... fehlen noch die Schlittschuhe! Und auch die hatte ich an letzte Woche, am Donnerstag Abend war ich mit Amelie und ihrem kolumbianischen Freund in Chemnitz auf der Eisbahn. War erstaunlich viel los und auch mal schön, dort mal ne Stunde zu fahren.

Ich weiß nicht, was die immer alle haben - ich find Winter toll! :-)
(zumindest wenn man ihn nutzen kann)

Sonntag, 23. Januar 2011

ChemMUN

Nachdem ich gut aus Chicago zurückgekehrt und wieder im Chemnitzer Alltag angekommen bin, stand am Wochenende ein kleines großes Ereignis an: ChemMUN.

Alle Chemnitzer Studenten, die im April nach New York fahren, um an der National Model United Nations (NMUN), der größten Simulation der Vereinten Nationen teilzunehmen, müssen an zwei Probesimulationen in Deutschland teilnehmen. Eine dieser beiden Konferenzen fand am Freitag und Samstag in Chemnitz statt.

Neben den Diplomaten braucht solch eine Konferenz ja auch Vorsitzende, die diese leiten. Ich war ja vor fast 2 Jahren mit in New York, und hab deshalb mit Amelie (ebenfalls Delegation 2009) und Toni (Delegation 2010) den Vorsitz (Dias) der ChemMUN übernommen.
Es war eine tolle Erfahrung! Wir mussten uns natürlich auch erstmal wieder in die Regeln einarbeiten und haben zweimal geübt, aber wir waren schnell wieder drin und haben das doch ganz gut über die Bühne bekommen. Der Vorsitz besteht aus 3 Personen, dem Chair (eigentlicher Vorsitzender, der die Sitzung leitet), dem Rapporteur ("Berichterstatter", er führt die Anwesenheitsliste, zählt bei Abstimmungen und unterstützt den Chair) und dem Director (Direktor, hat meist die inhaltliche Vorbereitung der Sitzung (aber nicht bei der ChemMUN) und unterstützt ebenfalls den Chair, wacht über die Redezeit). Wir haben uns abgewechselt und jeder mal jede Rolle eingenommen.

Chair Toni schwingt den Hammer, Amelie als Super-Dias :-)


(v.l.) Rapp Amelie, Chair Anika, Secretary General Sue und Director Toni

Es waren 2 erfolgreiche und interessante Tage, die Delegierten haben am Ende auch 2 Resolutionen angenommen.
Für uns war es interessant, das ganze mal aus der anderen Perspektive zu sehen. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, vielleicht bietet sich das ja auch mal wieder an.

Der Chair in Aktion:

Are there any points or motions on the floor at this time?

Reden lauschen

Ordnung halten ist wichtig... und vor allem alles mitschreiben!


Pause muss auch mal sein! :-)


Diplomaten in Aktion:

formal session

speaker's list

Reden schreiben

informal caucus

Resolutionsentwürfe schreiben




und ganz wichtig: Abstimmen!

... das war's

Nachdem ChemMUN erfolgreich beendet war, haben wir den Abend auf der Ukrainischen Party (Chemnitz wird in NY die Ukraine vertreten) gebührend ausklingen lassen - mit viel Essen, Vodka, ukrainischer Musik und natürlich viel Spaß!

Donnerstag, 6. Januar 2011

zurück in Chicago

Seit gestern (Dienstag) Abend bin ich wieder in Chicago.
Auch wenn es bei meinem Flieger erst Motorprobleme gab, wir alle, nachdem wir eingestiegen sind, wieder aussteigen konnten und dann 2 Stunden verspätung hatten, hatte ich einen guten Flug. Und schöne Ausblicke:

schneebedeckte Berge in Nord-Arizona

Sonnenuntergang


Mein Hostel ist im Stadtteil Lincoln Park, nördlich von der Innenstadt mit all den Wolkenkratzern, wo ich im Dezember war.

Heute bin ich früh um 10 zu Fuß los, und hab die Gegend hier erkundet. Laut Google hab ich wohl an die 15 km zurückgelegt!

Es ist sooo anders hier als im Zentrum der Stadt! Kleine Wohnhäuser, Geschäfte, Bars.... ich fühle mich eher wie in einer englischen Kleinstadt statt in einer amerikanischen Metropole. Total schön.


wie zu Hause ;-)

Als erstes hab ich das Wrigley Field angesteuert, das Baseball-Stadion der Chicago Cubs. Leider war es geschlossen, aber immerhin hab ich es von außen mal gesehen.


auf den umliegenden Häusern waren auf dem Dach Sitzreihen angebracht, dort kann man sicher billiger das Spiel verfolgen!

Anschließend ging es in den richtigen Lincoln Park, der ein großer Stadtpark direkt am Michigan See ist. Bin an der Küste entlanggelaufen, auf die Skyline zu... sehr schön :-)


Eisschollen am Strand und vereiste Steine am Hafen



Unterwegs kam ich am Lincoln Park Zoo vorbei. Und da er kostenlos ist, bin ich gleich mal rein gegangen.
Ist ein echt schöner Zoo! Nicht so groß wie Leipzig, auch die Gehege sind nicht so groß, aber trotzdem wunderschön gemacht, und ein guter Mix aus alten Gebäuden und modernen Anlagen.
ein bisschen wie im Central Park in New York

Mein Hauptziel des Tages war das Chicago History Museum. Es war toll gemacht und hat sehr interaktiv und ausführlich die Geschichte der Stadt erzählt. Ich hab zwei Stunden dort verbracht, hat sich echt gelohnt!

Auf der Suche nach Essen bin ich dann in Old Town gelandet, einer süßen Straße mit alten, kleinen Häusern, Cafés, außergewöhnlichen Läden etc... Dort hab ich mich dann erstmal gestärkt, aufgewärmt, Karten geschrieben und es mir gut gehen lassen :-)


Auch im dunkeln ist es voll schön, durch die Straßen zu schlendern, in die Häuser zu gucken und so :-) Wenn es nur nicht so kalt wär...
Bevor ich zurück zum Hostel bin, hab ich dem Campus der DePaul-Uni gleich hier um die Ecke noch einen Besuch abgestattet... hab einfach so getan als würde ich dazu gehören und mal in die Cafeteria und ein paar Gebäude reingegangen. Obwohl ich mich mit meinem Rucksack wahrscheinlich trotzdem als Nicht-Amerikanerin geoutet habe ;-)

Morgen oder übermorgen, je nach Wetter, werd ich den Süden der Stadt erkunden, South Side Chicago.... Hyde Park, wo die Obamas wohnen, Chinatown, Little Italy, Pilsen... so der Plan. Mal schauen, wie es wird :-)
Also, mir geht es gut, mich stört es erstaunlich wenig, dass ich alleine unterwegs bin, und ich erkunde so viel wie möglich!
Bis baaaald!